Krainer: Prölls Erinnerungslücken können geschlossen werden

FMA hat bereits 2011 Anzeige wegen Bilanzfälschung und Untreue erstattet und 58 Millionen Euro Pönalzahlungen wegen Überschreitung der Großveranlagungsgrenzen verlangt

Wien (OTS/SK) - Bei der Debatte der Spitzenkandidaten gestern im ORF anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl in Niederösterreich hat Landeshauptmann Pröll seine Mitwerber aufgefordert, bei der Finanzmarktaufsicht nach Details zu den Spekulationen des Landes Niederösterreich nachzufragen. "Die Finanzmarktaufsicht hat im Jahr 2011 Anzeige wegen Bilanzfälschung und Untreue erstattet und außerdem von der Hypo Niederösterreich 58 Millionen Euro an Pönalzahlungen wegen Überschreitung der Großveranlagungsgrenze gefordert. Damit hat die FMA eindeutig gezeigt, was sie von den niederösterreichischen Spekulationen hält. Das sollte auch Pröll bekannt sein", erklärte Krainer am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Noch unglaubwürdiger sei es, wenn Pröll behauptet, dass "die Landesregierung so wie jede Einzelperson nicht Bescheid gewusst" hätte. "Die FMA hat angezeigt. Nun muss Pröll endlich die politische Verantwortung übernehmen und reinen Tisch machen", so Krainer. (Schluss) bj/rm

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002