FP-Frank kritisiert Wohnbau-Winterschlaf der SPÖ-Wien

Studien der TU Graz zur Fassadenbegrünung gibt es seit 2002

Wien (OTS/fpd) - Wie lange brauchen die Verantwortlichen, um konstruktive Ideen der Freiheitlichen umzusetzen: Bereits Anfang 2002 hat die Wohnbausprecherin der FPÖ-Wien, LAbg. Henriette Frank an den seinerzeitigen SPÖ-Stadtrat Faymann Studien der TU Graz betreffend die Begrünung von Fassaden übergeben. Ergebnis: Null! Erst jetzt, elf Jahre später wird dies nun von der Stadt Wien aufgegriffen. Nun fallen natürlich wieder zusätzlich Kosten für die Erarbeitung eines Leitfadens für Fassadenbegrünung an.

"Die lange Nachdenkphase ist leider symptomatisch für diese Stadt. Bereits 1992 beantragte die FPÖ die Mietzinsbeihilfe für jene Mieter, die privat wohnen und dringend Unterstützung brauchen. Auch hier dauerte es zehn Jahre bis man aktiv geworden ist", kritisiert Frank.

Damit nicht genug: 1991 forderte der seinerzeitige Planungsstadtrat Swoboda, dass bis 2010 rund 140.000 Wohnungen errichtet werden müssten, um dem Zustrom der Bevölkerung und den geänderten demografischen Verhältnissen Rechnung zu tragen. Heute, über 20 Jahre später muss sich SPÖ-Stadtrat Ludwig trotz der bereits 2004 erschienenen Fassmann-Studie eingestehen, dass die rote Wohnbaupolitik in Wien völlig versagt hat. 31.000 Menschen mit Vormerkschein warten bis zu sechs Jahre auf eine Wohnung. Das sind haltlose Zustände, die dringend geändert werden müssen. Dazu bedarf es nicht des Zurufs der Sozialistischen Jugend, denn die FPÖ fordert unermüdlich, dass die Wienerinnen und Wiener, von denen 300.000 an der Armutsgrenze leben, Gemeindewohnungen erhalten, die auch leistbar sind. Eine Rückkehr zum Kategoriemietzins ist daher unumgänglich, damit die Bürger nicht weiterhin jahrelang als Bittsteller auftreten müssen. Allerdings wäre dazu eine deutliche Erhöhung der Wohnbauförderung erforderlich und nicht, wie in den letzten Jahren eine permanente Kürzung dieser, fordert Frank.

7000 Wohnungen pro Jahr könnten in geraumer Zeit Abhilfe aus dem Wohnungsdesaster schaffen und den Menschen wieder das Gefühl geben, in Wien willkommen zu sein, schließt Frank. (Schluss) hn

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