Onkologische Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen behandelt 1000. Patienten

1000. Onko-Reha Patient in Althofen

Althofen (OTS) - Im Februar 2013 betreute die Onkologische Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen mit Frau Mag. Andrea Weisnar ihren 1000. Patienten. "Nach rund zwei Jahren hat sich die Onkologische Rehabilitation in Althofen höchst erfolgreich etabliert", zieht Prim. Univ.Prof. Dr. Dietmar Geissler, ärztlicher Leiter der Onkologischen Rehabilitation Resümee. Die Onkologische Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen wird als Pilotprojekt der PVA (Pensionsversicherungsanstalt) durch wissenschaftliche Studien in Kooperation mit dem AKH Wien begleitet.

Onko-Reha in Althofen: Zahlen und Fakten

Jeder dritte zugewiesene Patient im Humanomed Zentrum Althofen leidet unter einer Brustkrebsproblematik. Demgemäß liegt der Anteil der weiblichen Patienten an der Gesamtpatientenzahl der Onkologischen Rehabilitation bei 69,4%. Das Durchschnittsalter liegt bei 56,2 Jahren. Ein Reha Aufenthalt dauert 22 Tage.

"Bei Therapiebeginn ist die Lebensqualität der Patienten oft deutlich reduziert, darüber hinaus zeigen sich in mehr als 50% eine psychische Belastungsreaktion wie z.B. ausgeprägte Ängstlichkeit, depressive Symptome und psychosomatische Begleitreaktionen", so Prim. Univ.Prof. Dr. Dietmar Geissler. "Nach Abschluss der Reha erweist sich die Lebensqualität als deutlich verbessert, auch die Symptome sind signifikant reduziert."

Die begleitenden wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen mit international genormten Tests (BSI, BDI-II, EQ-5D), dass die Rehabilitationsbehandlung bereits nach drei Wochen zu einer deutlichen Besserung der psychischen und somatischen Beschwerden und dadurch zu einer deutlich gesteigerten Lebensqualität führt. Der positive Effekt hält auch nach sechs und zwölf Monaten an. Die Fähigkeiten, für sich selbst zu sorgen und mit belastenden Ereignissen umzugehen, sind deutlich verbessert.

Das Humanomed Zentrum Althofen - Die 5 Säulen der Rehabilitation

Neben der Onkologischen Rehabilitation bietet das Humanomed-Zentrum Althofen auch Orthopädische Rehabilitation, Herz-Kreislauf Rehabilitation und Stoffwechsel Rehabilitation sowie Pneumologische Rehabilitation an: "Dieses breit gefächerte Angebot an unterschiedlichen Reha-Indikationen führt zu einer hohen Anzahl unterschiedlicher Fachärzte im Haus und ist einzigartig in Österreich", so DI Werner Hörner, Geschäftsführer der Humanomed. Eine ärztliche Betreuung aller Patienten ist rund um die Uhr gewährleistet. "Die gesamtheitliche Betrachtung der Patienten steht im Vordergrund: Eine Qualität, die nur wenige Häuser mit einem derartig umfassenden Angebot abdecken können".

Als einziges Rehabilitationszentrum in Österreich verfügt Althofen z.B. auch über eine eigene Dialyse Abteilung im Haus und ermöglicht damit Dialyse Patienten, die z.B einen Herzinfarkt, eine orthopädische Operation oder eine onkologischen Erkrankung durchgemacht haben, eine Rehabilitation. Die Dialyse im Haus erspart den zeitaufwendigen und beschwerlichen Weg zur nächsten Dialysestation.

Das Humanomed Zentrum Althofen verfügt über 630 Betten. Jährlich werden rund 10.000 Patienten betreut. Das Unternehmen beschäftigt über 500 Mitarbeiter.

Die Philosophie der Onkologischen Rehabilitation in Althofen
Die Onkologische Rehabilitation basiert im Humanomed Zentrum Althofen auf vier Säulen: Behandlung organischer Defekte; Überdenken und, wenn nötig, Korrigieren des Lebensstils, psychische Stabilisierung und soziale Beratung und Unterstützung.

Behandlung organischer Defekte

Durch den Tumor und die Tumortherapie können organische Defekte verursacht werden. Beispielsweise Nervenirritationen durch Chemotherapie, Narben-schmerzen, oder Hautveränderungen durch Strahlentherapie und unterschiedlichste Organbelastungen wie z.B. Herzschwäche, Lungenfunktionseinschränkungen, Nierenfunktionsstörungen oder Veränderungen im Bereich des blutbildenden Systems und der Infekt Abwehr. Sehr häufig kommt es zusätzlich zu Störungen des Skelettsystems und der Muskulatur. Diese Folgen der Krebstherapie und der primären Krebserkrankung führen häufig zu einem generalisierten Muskelabbau sowie zum Auftreten des Fatigue Syndroms, also zu einem allgemeinen Erschöpfungsgefühl. Diese unterschiedlichen tumorbedingten Veränderungen sind ein wichtiger Ansatz der in der Rehabilitation durchgeführten Therapien.
Sowohl die Beschwerden als auch das Körpergefühl werden verbessert und die Schmerztherapie wird optimiert.

Korrektur des Lebensstils

Bei der Korrektur des Lebensstils liegt ein Fokus bei der aeroben Bewegungstherapie, ein weiterer bei der krankheits- und situationsbezogenen Diätberatung.

Der Patient wird mit einem individuellen Trainingsprogramm vertraut gemacht und angeleitet, wie er das Training auch nach Ende des Rehab-Aufenthalts beibehält. In zahlreichen Studien konnte bewiesen werden, dass sich Bewegungstherapie positiv auf den Verlauf einer Krebserkrankung auswirkt. So berichten Holmes & Mitarbeiter 2005 in einer Studie, dass durch gezielte bewegungstherapeutische Maßnahmen das Brustkrebsrezidiv um 50 Prozent gesenkt werden konnte. Ebenso bewirkt die Reduktion des Übergewichts eine Verbesserung des rückfallfreien Überlebens bei Brustkrebspatientinnen (Chelebowski 2005). Ernährungsberatung und -schulung unter Berücksichtigung der jeweiligen Tumorart soll zu einer langfristigen Ernährungsumstellung führen.

Psychische Stabilisierung

Nach erfolgreicher Krebstherapie erleben die Patientinnen oft ein therapeutisches Vakuum, Unsicherheit, Angst und Depression machen sich breit. In dieser Zeit ist die psychische Betreuung und Stabilisierung entscheidend. Ziel der onkologischen Rehabilitation ist es, diesen psychisch verletzenden Zustand zu erkennen und entgegenzusteuern. Die Eigenkontrolle der Betroffenen soll gestärkt, die innere Sicherheit und hilfreiche Gegenbilder zum Trauma aufgebaut werden.

Steigender Bedarf für Onkologische Rehabilitation

Jedes Jahr erkranken rund 38.000 Österreicher an Krebs. Sowohl die Zunahme der Malignome im Rahmen der höheren Lebenserwartung als auch der erzielte Rückgang der Krebssterblichkeit führen zu einem kontinuierlichen Anstieg an Patienten, die eine Krebserkrankung durchgemacht haben. Durch verbesserte Früherkennung und wirksamere Behandlungen steigt die 5-Jahres-Überlebensrate aller Krebserkrankten in Österreich erfreulicherweise an. Lag die 5-Jahres-Überlebensrate 1983 noch bei 40%, so lag sie 2005 bereits bei 62%, Tendenz steigend.

Die Onkologische Rehabilitation kommt für Patienten in Frage, die an tumor- oder therapiebedingten Schäden leiden, die durch eine Rehabilitationsbehandlung verbessert werden können.

Über die Humanomed Consult

Unter dem Dach der Humanomed Consult werden die drei führenden privaten Gesundheitsbetriebe Kärntens, das traditionsreiche Humanomed Zentrum Althofen, die Privatklinik Villach sowie die 2011 neu eröffnete Privatklinik Maria Hilf in Klagenfurt, betrieben.
Mit der Gründung der Humanomed International Healthcare im Oktober 2010 hat die Humanomed nunmehr auch die Weichen für den Einstieg in das internationale Gesundheitswesen gestellt. Als Beratungsunternehmen in Zentral- und Osteuropa bietet die Humanomed International Healthcare Wissen und Erfahrung aus 35 Jahren Projektentwicklung und Betriebsführung in Österreich an. In Summe beschäftigt das Unternehmen über 1.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 85 Mio. Euro.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Ulrike Koscher-Preiss
Humanomed Consult
Jesserniggstr. 9, 9020 Klagenfurt
Tel. +43-463-316 19 50
E-Mail: ulrike.koscher@humanomed.at
www.humanomed.at

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