Stronach/Tadler fordert mehr Transparenz und bessere Kennzeichnung durch AMA

Klare Kennzeichnung beim heimischen Gütesiegel nötig

Wien (OTS) - "Was nützt uns die Agrarmarkt Austria, wenn niemand weiß, was diese Behörde eigentlich genau tut! Würde die AMA ihre Aufgaben im Sinne der Transparenz kommunizieren und klar offenlegen, wer was kennzeichnet, müsste der Umweltminister jetzt nicht verzweifelt einen neuen Kontrollmechanismus erfinden", stellt der Agrarsprecher des Team Stronach Erich Tadler in Bezug auf die Forderung Berlakovichs nach einem "Lebensmittel-Reisepass" fest.

"Was wir brauchen, ist ein Miteinander zwischen Bauern und Konsumenten und keine härteren Strafen für Lebensmittelproduzenten wie vom Gesundheitsminister gefordert", so Tadler weiter. Es dürfe nicht sein, dass ein Drittel der AMA-Mitgliedsbeiträge für Verwaltung, Marketing und Managergehälter draufgehe. Stattdessen sollten die Bauern unterstützt werden, indem die AMA heimische Produkte klar kennzeichnet und den Bauern damit einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Auch auf der Konsumentenseite gebe es Nachholbedarf: "Bei Wurstwaren tragen mittlerweile nur 15 Prozent das heimische Gütesiegel", erklärt Tadler. Auf vielen Produktetiketten würden bis zu 17 Inhaltsstoffe angegeben, deren Herkunft aber völlig unbekannt ist. Das Team Stronach fordert die AMA deshalb auf, sich für mehr Transparenz bei der Herkunftsbezeichnung der Lebensmittel einzusetzen und dafür zu sorgen, dass das Vertrauen der Konsumenten in heimische Produkte bestehen bleibt.

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