FSG-GÖD-Jugend: Privatisierungsschutz für Daseinsvorsorge

Liberalisierung bringt schlechtere Dienstleistungen und kostet Arbeitsplätze

Wien (OTS/FSG) - "Die Menschen haben bei den öffentlichen Dienstleistungen ein Recht auf beste Qualität. Ob Wasserversorgung, Bildung, Gesundheit oder viele andere Leistungen, sie müssen vor Spekulanten und Finanzhaien geschützt werden", stellt der Vorsitzende der FSG-GÖD-Jugend, Michael Schuh, fest. Schuh fordert daher einen Privatisierungsschutz den gesamten Bereich der Daseinsvorsorge.++++ "Beispiele gibt es europaweit genug, dass Privatisierungen letztendlich den Menschen teuer zu stehen kommen. Dazu kommt, dass sich meistens auch die Arbeitsbedingen sowie die Einkommenssituation für die Beschäftigten wesentlich verschlechtern", erklärt Schuh. So hätte die Wasserprivatisierung in Portugal trotz jährlicher Staatszuschüsse für die Endverbraucher zu einer Kostenerhöhung von bis zu 400 Prozent geführt.
Schuh spricht noch ein anderes Problem an. "In diesen privatisierten Betrieben werden kaum mehr Lehrlinge ausgebildet. Damit wird der Fachkräftemangel zusätzlich verschärft", meint Schuh. Für die FSG-GÖD-Jugend gibt es daher bei der Wiener Volksbefragung ein klares "Ja" zum Schutz kommunaler Betriebe.

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