"trend": Namensstreit um "Eurovegas"

Österreichische Investoren kündigen "rechtliche Schritte" gegen spanisches Mega-Projekt an.

Wien (OTS) - Der geplante europäische Glückspiel-Komplex "EuroVegas" vor den Toren Madrids stößt in Österreich auf Widerstand, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Denn auch das an der ungarisch-österreichischen Grenze betriebene Projekt einer Entertainment-City soll den gleichen Namen tragen. "Wir sind dabei rechtliche Schritte einzuleiten", kündigt der Wiener Immo-Entwickler Alfred Supersberger an, einer der Projektpartner. Der Name sei in vielen Ländern geschützt, "auch in Spanien".

Hinter dem spanischen Projekt steht mit Las Vegas Sands die weltweit größte Kasino-Kette. Das Investment wird mit 9,8 Milliarden Euro beziffert. Dagegen soll das "Eurovegas" im ungarischen Bezenye von der Hard-Rock-International-Gruppe betrieben werden, die im Besitz des US-Indianerstammes der Seminolen steckt. Investor ist neben Supersberger unter anderem auch der Oberösterreicher Hans Asamer, der im Schottergeschäft groß geworden ist. Nach wiederholten Verschiebungen des Bau-Starts soll nun ab Mai gebaut werden, so Supersberger im "trend". In der ersten Projektphase bis 2015 sollen 453 Millionen Euro investiert werden.

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