ORF III mit waghalsigen Gipfelabenteuern und Kritikerlegende Karl Löbl im "Kultur Heute"-Gespräch

Am 25. Februar im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Karl Löbl hat sich noch nie ein Blatt vor den Mund genommen und gilt als einer der gefürchtetsten Kulturkritiker des Landes: Anlässlich seiner aktuell erschienenen Autobiografie "Der Balkonlöwe" begrüßt "Kultur Heute"-Moderatorin Ani Gülgün-Mayr den gebürtigen Wiener, der sich nicht zuletzt mit seiner knapp drei Jahrzehnte lang ausgestrahlten sonntäglichen Ö1-Hörfunksendung "Lieben Sie Klassik?" einen Namen machte, am Montag, dem 25. Februar 2013, um 20.00 Uhr zum Gespräch. Er erzählt aus seinem spannenden Berufsleben und warum er sich nach 60 Jahren Journalismus entschlossen hat, eine Autobiografie über seine Erfolge und Niederlagen zu schreiben.

Anschließend wagt sich ORF III Kultur und Information in ungeahnte Höhen und erkundet die atemberaubendsten Gipfel der Erde. Die Abenteuertour beginnt inmitten der gefährlichen Schönheit Alaskas. Der dramatische Dokumentarfilm "Mount St. Elias" erzählt um 20.15 Uhr von einer visionären Grenzerfahrung, die drei der weltbesten Skialpinisten erlebten: Axel Naglich, Jon Johnston und Peter Ressmann, der im Jahr 2010 in den österreichischen Bergen tödlich verunglückte, wedelten im August 2007 über die längste Skiabfahrt der Welt.

"Die Wiege des Alpinismus" erkundet ORF III Kultur und Information um 22.00 Uhr, wenn Dokumentarfilmer Gernot Stadler den Bogen von der Erstbesteigung des Ankogels vor 250 Jahren über die wichtigsten Erstbesteigungen in den Ost- und Zentralalpen bis zu den berühmten und gefürchteten Bergen des Himalaya-Gebirges, Nanga Parbat und Mount Everest, spannt. Regionale und überregionale Aspekte des Phänomens "Alpinismus" greifen ineinander und zeichnen eine weltumspannende Entwicklung.

Im Anschluss hinterfragt Harald Friedl, was das Kärntner Lesachtal und Venedig gemeinsam haben. Antworten liefert seine Doku "Diesseits von Afrika. Entdeckung Lesachtal" um 22.55 Uhr. Opulente Bilder zeigen in diesem Zusammenhang die wesentliche Rolle des Holzes. Steht Venedig auf Baumstämmen aus der Kärntner Region? Und was hat das mit Afrika zu tun?

Österreichs Wälder, Pflanzengesellschaften sowie Biodiversität stehen auch bei Georg Grabherr auf der Tagesordnung. Als international gefragter Experte auf diesem Gebiet erzählt er in einer "Wiener Vorlesung" um 23.50 Uhr von seinem fünfjährigen Forschungsprojekt, im Zuge dessen er 5.000 Waldbestände unter die Lupe nahm und ein ernüchterndes Ergebnis erzielte. Moderator Hubert Christian Ehalt sowie Verena Winiwarter, die Dekanin der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung an der Uni Klagenfurt, freuen sich auf eine Diskussion über die Parameter des Natürlichen.

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