SPÖ NÖ: "Wir für Sepp Leitner - Sepp Leitner für Niederösterreich"

Mehr als 3.000 Gäste beim Niederösterreichfest in Wieselburg

St. Pölten (OTS) - Unter dem Motto "Wir für Sepp Leitner - Sepp Leitner für Niederösterreich" ging gestern Abend das Niederösterreichfest der SPÖ NÖ in Wieselburg über die Bühne. Landesgeschäftsführer Günter Steindl zeigte sich überwältigt von der Zahl der mehr als 3.000 BesucherInnen, die gemeinsam die "heiße Phase" des Wahlkampfes einläuteten; die FunktionärInnen, Mitglieder und Interessierten zeigten sich motiviert, die NiederösterreicherInnen noch bis 3. März von der sozialdemokratischen Politik zu überzeugen und so die SPÖ NÖ zu stärken. Die Umfragen würden zeigen, dass die SPÖ "gute Chancen hat, stärker zu werden", so Steindl, die ÖVP würde bei rund 47 Prozent eingeschätzt - "damit ist die Absolute weg!"

Unter den zahlreichen Gästen waren neben Bundeskanzler Werner Faymann auch die beiden Bundeskanzler a.D. Dr. Franz Vranitzky, Dr. Alfred Gusenbauer, der ehemalige Vorsitzende der Metallergewerkschaft, NR a.D. Rudolf Nürnberger sowie die BundesministerInnen Gabriele Heinisch-Hosek und Rudolf Hundstorfer, die SPÖ Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas und natürlich die "Spitzen" der sozialdemokratischen Landespolitik - Klubobmann Mag. Günther Leichtfried und Landesrätin Mag. Karin Scheele.

Befragt von Moderator Alfons Haider nach der Situation der Kinderbetreuung in Niederösterreich wies Soziallandesrätin Mag.a Karin Scheele auf den großen Nachholbedarf in diesem Bereich hin:
"Wir brauchen 5.000 zusätzliche Plätze für unsere Kleinsten, weniger Schließtage und längere Öffnungszeiten. Das Ziel ist die beste Kinderbetreuung für alle Kinder, egal ob ihre Familien in der Stadt oder in einer Ortschaft am Land wohnen."

Klubobmann LAbg. Mag. Günther Leichtfried thematisierte in seiner Wortmeldung die Veranlagung der NÖ Wohnbaugelder. Für ihn stehe fest, dass die ÖVP schwere Fehler in den letzten fünf Jahren gemacht habe. Vor allem werde seit über zehn Jahren mit dem Geld der NiederösterreicherInnen an den internationalen Kapitalmärkten spekuliert, was bis heute einen Schaden von 1,8 Milliarden Euro angerichtet habe, so Leichtfried: "Jetzt geht es darum, weitere Verluste vom Land abzuwenden. Der geordnete Ausstieg aus diesen Finanzabenteuern ist der einzige Weg, um nicht weiter Steuergeld in der Karibik und auf anderen Spielwiesen von Spekulanten und Glücksrittern zu versenken."

Auch Bundeskanzler Werner Faymann sprach das Thema Spekulation an. Es sei notwendig, dass die Realwirtschaft unterstützt werde - und nicht die Spekulanten, erklärte Faymann. Es gehe ihm um "ein faires Österreich, ein faires Niederösterreich". Die letzten Tage im Wahlkampf sollten genützt werden, betonte Faymann, damit die Sozialdemokratie im Bundesland gestärkt aus dem 3. März hervorgehe -damit Beschäftigung etwas zähle, Arbeitslosigkeit bekämpft werde und es "gerecht und menschlich in NÖ zugeht".

"Denn es geht um unsere Kinder", so Landeshauptmann-Stv. Dr. Sepp Leitner, der einmal mehr auf die SPÖ NÖ-Forderungen nach mehr Krabbelstuben und Kindergartenplätzen, Ganztagsschulen, dem Ausbau der Seniorenbetreuung in den Gemeinden und einer Ausbildungsgarantie bis 24 Jahre hinwies sowie auf die Notwendigkeit, dass sich die Menschen das Leben in Niederösterreich mit ihrem Einkommen leisten können müssen. Auch er erteilte den Spekulationen mit Steuergeld ein Absage: "Es gehört in der Politik auch dazu, Fehler einzugestehen und Konsequenzen zu ziehen. Doch die ÖVP NÖ will weitermachen, als wäre nichts passiert. Deshalb ist der 3. März auch eine Volksabstimmung darüber, dieser Casino-Mentalität eine Absage zu erteilen." Pröll sage immer wieder, er hätte Geld arbeiten lassen - "doch ich habe noch nie Geld arbeiten sehen. Nur Menschen arbeiten", so Leitner, "deshalb ist die SPÖ NÖ die einzige Partei in Niederösterreich, die die ArbeitnehmerInnen vertritt."

Abschließend sprach Leitner noch die Kultur der Politik in NÖ an, indem er die Diffamierungen und Beschimpfungen Andersdenkender ablehnte und darauf hinwies, dass sich in Niederösterreich "zwei lebenserfahrene Herren beschimpfen und über die Vergangenheit unterhalten" - Sachthemen stehen dabei im Hintergrund. Leitner machte klar, dass es "Zeit ist für einen neuen Weg in eine neue Zeit, weil sich die Menschen von der Politik Antworten erwarten, die das Gemeinsame in den Vordergrund stellen." Die Sozialdemokratie habe ein ehrliches Programm mit Konzepten für die Zukunft erarbeitet und stehe auch für Zusammenarbeit im Land.

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