FP-Huber: ÖVP wirft ihre christlich-sozialen Werte über Bord!

Schwarzer Stimmenfang bei Moslems und türkischer Community um Pröll-Absolute zu retten

St. Pölten (OTS) - "Die Pröll-ÖVP wirft ihre christlich-sozialen Werte über Bord, damit der Verlust der Absoluten irgendwie noch verhindert werden kann", kommentiert der freiheitliche Landesgeschäftsführer LAbg. Ing. Martin Huber die Anbiederung der ÖVP an moslemische Wählergruppen. Gemäß dem Vorbild des roten Pendants Wien wurde ein türkischstämmiger Moslem auf die schwarze Landesliste gesetzt. Die ÖVP gehe dabei mit Flugzetteln, die in türkischer Sprache verfasst sind, auf Stimmenfang. "Deutsch vor Schule" spiele für die ÖVP offensichtlich keine Rolle, wenn sie sich bei Wählergruppen mit Migrationshintergrund anbiedere.

Der ÖVP-Kandidat Selfet Yilmaz sei zudem ein Vertreter der ATIB, der türkisch-islamischen Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich. Die 1990 gegründete Organisation ist mit mehr als 80.000 Mitgliedern und über 60 Gebetsstätten (davon drei mit Minarett) der größte Verband von Muslimen hierzulande. Ihr Ziel ist die Verbreitung des Korans sowie die Aufrechterhaltung islamischer und türkischer Werte bei den türkischen Emigranten im Westen. In Wien gibt es mittlerweile zwei Bürgerinitiativen, welche sich seit Jahren gegen zwei ATIB-Bauten massiv zur Wehr setzen. "Wenn Yilmaz betont, dass er einen guten Draht zu Pröll habe und daher Dinge beschleunigen und durchsetzen könne, kann das nur als gefährliche Drohung verstanden werden", warnt Huber. Sollen in Niederösterreich künftig weitere islamische Gebetshäuser errichtet werden? Immerhin war es Yilmaz, der federführend als Projektleiter beim Moschee-Bau der ATIB in Bad Vöslau wirkte. "Die FPÖ und viele Bürger hatten sich im Vorfeld vehement dagegen ausgesprochen, nach der Landtagswahl wurden die Bedenken der Anwohner ignoriert und trotzdem gebaut", erinnert Huber.

"Die ÖVP will Zustände wie in Wien haben und die Bildung von muslimischen Gegengesellschaften fördern. Die FPÖ steht für Mut zur Heimat und ist für die Niederösterreicher die einzig wählbare Alternative zur Pröll-ÖVP", betonte der freiheitliche Landesgeschäftsführer abschließend.

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