ÖSTERREICH: Bis zu 3.100 Euro Einstiegsgehalt für Lehrer

ÖSTERREICH liegt Entwurf für Lehrerdienstrecht vor: 24 Stunden pro Woche in Klasse - Bis zu 700 Euro pro Monat mehr für Junglehrer

Wien (OTS) - Der Tageszeitung ÖSTERREICH liegen die Details des Regierungsvorschlags für das neue Lehrerdienstrecht vor (Samstagsausgabe). Demnach soll es ein deutliches Gehaltsplus für Junglehrer geben.

- Grundgehalt: Das Einstiegsgrundgehalt der Lehrer steigt laut dem Regierungsvorschlag auf 2.420 Euro (bisher waren es 2.200 Euro für Bundeslehrer bzw. 2.025 Euro für Landeslehrer).

- Die Sensation sind jedoch die Zulagen: Demnach erhalten Lehrer, die arbeitsintensive Fächer wie Englisch, Mathematik oder EDV unterrichten, zwischen 24 Euro (Sekundarstufe 1) und 36 Euro (Sekundarstufe 2) pro Wochenstunde extra. Ein Junglehrer kann somit im Monat bis zu 700 Euro zu seinem Grundgehalt dazuverdienen.

- Bis zu 3.100 Euro Einstiegsgehalt: Ein AHS-Oberstufenlehrer, der Englisch und Mathematik unterrichtet, erhält somit als Einstiegsgehalt bis zu 3.100 Euro! Das wäre ein Plus von 300 bis 700 Euro im Monat für jeden Junglehrer.

- Arbeitszeit: Lehrer sollen laut dem Regierungsentwurf künftig 24 Stunden pro Woche in der Klasse stehen. Aber auch hier gab es Bewegung: Klassenvorstände müssen eine Stunde weniger in der Klasse sein. Mentoren (Alt-Lehrer, die Jung-Lehrer coachen) ebenfalls eine Stunde weniger.

- Einheitliches Dienstrecht: Der Regierungsentwurf sieht ein einheitliches Dienstrecht für alle Lehrer vor. Das heißt: Die Pflichtschullehrer werden mit den AHS-Lehrern gleichgestellt.

- Außerdem bekommen die Lehrer deutlich mehr Verwaltungspersonal zur Unterstützung (Assistenten und Sozialarbeiter) - geplant ist "eine vierstellige Summe an zusätzlichem Personal", so ein Verhandler.

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