Walser für umfassende Betrachtung der Lehrerarbeitszeit - Weg von Erbsenzählerei

Grüne Vorschläge für ein Dienst- und Besoldungsrecht

Wien (OTS) - "Wie im Obrigkeitsstaat des 19. Jahrhunderts werden die Verhandlungen in Sachen LehrerInnen-Dienst- und Besoldungsrecht von Regierung und Gewerkschaft als "Geheimsache" an den Betroffenen vorbei "geführt", kritisiert Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, die Informationspolitik der VerhandlerInnen.

Derzeit spießt es sich bei den Verhandlungen - so die Gerüchte -offensichtlich bei der Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte. "Die Arbeitszeit von Lehrerinnen und Lehrern ausschließlich über die Unterrichtszeit zu definieren ist realitätsfremde Erbsenzählerei", sagt Walser und umschreibt seine Forderung wie folgt: "Wir brauchen ein Arbeitszeitmodell, das Unterrichtsverpflichtung und schulische Anwesenheitszeit kombiniert, sowie Zulagen für Lehrkräfte, die stärker als bisher an den Schulen selbst geregelt werden sollen. Darüber hinaus braucht es auch bei der Lehrkräfteauswahl mehr schulische Autonomie und die Möglichkeit der Standorte, bei unzureichender Leistung stärker einzugreifen (z.B. verpflichtende Fortbildung, Beratung ...)".

"Im Mittelpunkt müssen jedenfalls die SchülerInnen und der bestmögliche Unterricht stehen", sagt Walser abschließend.

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