GPA-djp erkämpfte im Vorjahr durch Rechtsschutz 51 Mio. Euro für ihre Mitglieder

Arbeitszeit und Einstufungen bleiben Hauptproblemfelder - Zwei Drittel außergerichtlich gelöst

Wien (OTS/ÖGB) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) erkämpfte im Jahr 2012 im Rahmen ihrer Rechtsschutztätigkeit in mehr als 800 Fällen insgesamt 51 Mio. Euro für ihre Mitglieder. Der aktive Rechtsschutz der GPA-djp beinhaltet beispielsweise Interventionen im Betrieb, die Vertretung vor dem Arbeits- und Sozialgericht den Abschluss von Sozialplänen, sowie die Unterstützung in Exekutions- und Insolvenzverfahren.+++++

In zwei Drittel der Fälle konnten die Rechte der Beschäftigten durch Intervention und außergerichtliche Einigung durchgesetzt werden. "Unser Ziel ist es, die optimale Lösung für den Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin zu erreichen. In vielen Fällen lässt sich das durch die Expertise unserer RechtschützerInnen und RegionalsekretärInnen auf raschem Weg und ohne das Einschalten des Gerichts erreichen", erklärt der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Günther Trausznitz.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der arbeitsrechtlichen Interventionen leicht gestiegen. "Die häufigsten Beschwerden gibt es nach wie vor bei der korrekten Abgeltung von Arbeitszeit, zum Beispiel Überstunden, und bei kollektivvertraglichen Einstufungen. Hier werden wir weiterhin konsequent Aufklärungsarbeit betreiben, damit alle Beschäftigten die Bezahlung erhalten, die ihnen laut Gesetz zusteht", so Trausznitz.

"Insbesondere die Frage der Einstufung nach Karenzzeiten ist vom Blickwinkel der Einkommensgerechtigkeit zwischen Frauen und Männern ein zentrales Thema. Die GPA-djp wird sich deshalb in nächster Zeit der Frage der korrekten Einstufung von ArbeitnehmerInnen beim Wiedereinstieg in den Beruf genauer annehmen", so Trausznitz weiter.

Leicht gestiegen ist auch die Anzahl der Sozialpläne in Wien und Niederösterreich. Insgesamt waren österreichweit knapp 1.500 Beschäftigte von Sozialplänen betroffen. "Die Zahl der Insolvenzen und Sozialpläne zeigt, dass Österreichs Wirtschaft nach wie vor die Krisenfolgen spürt. Umso wichtiger ist es, dass Wirtschaft und Politik auf Kontinuität und Stabilität setzen und die gut etablierte Rolle der Sozialpartnerschaft weiterführe", so Trausznitz abschließend.

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