Wiener Zeitung: Alpine Bau - Sanierung wackelt

Ausgabe vom 22. Februar 2013

Wien (OTS) - Der Sanierungsplan steht, Ende Februar läuft das Stillhalte-Abkommen zwischen dem angeschlagenem Baukonzern und den Gläubigern aus. Bis heute, Freitag, muss eine Entscheidung fallen. Doch das Finanzministerium weigert sich, einen Forderungsverzicht für gewährte Haftungen zu akzeptieren. Das würde die Republik 50 Millionen Euro kosten. Wenn die Finanzministerin nicht in letzter Minute einlenkt, platzt die Sanierung und der Baukonzern Alpine wäre pleite. Es wäre die drittgrößte Pleite der Geschichte, betroffen wären 15.000 Mitarbeiter, davon 7500 in Österreich. Der Sanierungsplan sieht vor, dass die Banken auf ein Drittel der Forderungen verzichten, Eigentümer FCC 150 Millionen einschießt, drei Tochtergesellschaften im Wert von 200 Millionen Euro verkauft werden. Außerdem soll der Baukonzern auf Österreich konzentriert werden - was eine Halbierung bedeutet. Strabag und Porr haben wenig Freude, den preisaggressiven Mitbewerber mit Steuergeld zu retten.

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