Prammer beugt sich der Kritik und sagt kirchliche PR-Aktion im Parlament kurzfristig ab

Wien (OTS) - Die Initiative "Religion ist Privatsache" begrüßt die kurzfristige Absage des Symposiums "Prävention von Missbrauch und Gewalt" seitens NR-Präsidentin Barbara Prammer. Diese von der kirchlichen "Klasnic-Kommission" geplante Veranstaltung im Parlament in Wien hätte am 26.2.2013 stattfinden sollen. Initiative-Vorstandsmitglied Eytan Reif zeigte sich in einer ersten Reaktion erfreut, dass Prammer dem Druck nachgekommen ist, den die "Initiative Religion ist Privatsache", die "Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt" sowie der Grüne Justizsprecher NR Albert Steinhauser heute Vormittag ausgeübt haben: "Die kirchliche Klasnic-Kommission ist keine staatliche Untersuchungskommission und hat daher ihre Veranstaltungen woanders abzuhalten". Laut Reif "bleibt zu hoffen, dass nun eine Dynamik eingetreten ist, die zügig zur gründlichen staatlichen Aufarbeitung dieses finsteren Kapitels führen wird". Reif zeigte sich auch zuversichtlich, dass die soeben erteilte Absage Prammers die ÖVP-nahe VfGH-Vizepräsidentin Brigitte Bierlein sowie die Grazer OLG-Richterin Caroline List "letztendlich dazu bewegen wird, ihr Engagement für die Kirche als Mitglieder der Klasnic-Kommission zu überdenken".

Rückfragen & Kontakt:

Initiative Religion ist Privatsache
Tel.: 0664-4614146
office@religion-ist-privatsache.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | REL0002