FP-Heinreichsberger: Höchste Kriminalitätsrate in Ottakring mit 30 Delikten am Tag

Wieder Schießerei in Wiens unsicherstem Bezirk

Wien (OTS/fpd) - Ob Überfall, Diebstahl, Messerstecherei oder gar Schießerei - alles gibt es in Ottakring und davon nicht zu wenig. 10.125 angezeigte Fälle wurden im vergangenen Jahr 2012 aufgenommen -das sind knapp 30 am Tag, zeigt sich der Klubobmann der FPÖ-Ottakring, Mag. Georg Heinreichsberger entsetzt, "diese Entwicklung ist überaus besorgniserregend. Erst ein Überfall auf einen Juwelier und am selben Tag, nämlich gestern, nur wenige Stunden später eine Schießerei mit zwei Verletzten. Und da denkt die SPÖ ernsthaft über, wenn auch nur temporäre, Schließungen von Polizeiinspektionen nach!"

Eine Anfragebeantwortung der Freiheitlichen durch das Innenministerium ergab, dass Ottakring der gefährlichste Bezirk Wiens ist. Trotzdem sind die Wachzimmer chronisch unterbesetzt. Kaum ein Polizist hat noch die Zeit, für die Verbrechensbekämpfung auf der Straße zu sorgen, weil er mit Verwaltungsarbeiten zugemüllt wird. "Das ist die Politik der Sozialisten und einer untätigen, schwarzen Innenministerin. 1000 Polizisten mehr hat Häupl versprochen, doch davon fehlt jede Spur. So kann es nicht weiter gehen. In Ottakring herrschen seit Jahren Zustände wie im Wilden Westen, aber keinem der Verantwortlichen scheint es der Mühe wert zu sein, sich endlich in Bewegung zu setzen. SPÖ-Bezirksvorsteher Prokop muss bei seinem Genossen Häupl ordentlich Druck ausüben und so für mehr Polizeibeamte sorgen. Denn: Heruntergebrochen auf die Einwohnerzahl hat der 16. Bezirk die höchste Kriminalitätsrate", gibt Heinreichsberger abschließend zu bedenken. (Schluss) hn

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