Grüne Wien/Ellensohn: ÖVP soll nicht von sich auf andere schließen

Wien (OTS) - "Die ÖVP versucht mit allen Mitteln vom eigenen Korruptionssumpf (Kärnten, Telekom, BUWOG, Strasser und Co) abzulenken, in dem sie etwas herbei redet, was nicht ist", so der Klubobmann der Grünen Wien, David Ellensohn, zu den heutigen ÖVP-Äußerungen. "Jeder redet über das, wo er sich auskennt. Die ÖVP redet halt gerne über Korruption, wir Grüne über Korruptionsbekämpfung."

"Die Werbeagentur Super-Fi betreut unter anderem ÖVP-Staatssekretär Sebastian Kurz und SPÖ-Minister Norbert Darabos. Wir Grüne halten diese Schmutzkübelei-Kampagne leicht aus, wir sind seit der Gründung korruptionsfrei, das ist in Österreich ein Alleinstellungsmerkmal in der politischen Landschaft der letzten Jahrzehnte. Eine absolute Sauerei ist die ÖVP-Anschütterei gegenüber einer unabhängigen, erfolgreichen Firma. Super-Fi erledigt seit vielen Jahren für viele Firmen und Interessensvertretungen, unter anderem auch für die Stadt Wien, Aufträge. Es entbehrt jeder Grundlage, dass dies irgendetwas mit dem Eintreten der Grünen in die Regierung zu tun hätte. Zur Erinnerung: Grün regiert erst seit November 2010 in Wien mit."

"Die Bundes-ÖVP hat den Ton vorgegeben: Alles runter machen, was in Wien passiert. Die Wiener Volkspartei kann also eigentlich nichts dafür, sie handeln im Auftrag der konservativen Spin-Doktoren. Ein guter Rat für die Volkspartei: Den eigenen Strasser-Laden aufräumen und dann reden wir gemeinsam über echte Korruptionsbekämpfung. Eine Entschuldigung bei der Firma Super-Fi wäre angebracht" schließt Ellensohn.

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