FP-Jung: Prostitution in Liesing jetzt doch ein Problem?

BV Bischof als Märchenerzähler

Wien (OTS/fpd) - Nach einer Häufung von Bürgerprotesten gegen die Gunstgewerblerinnen in der Brunnerstraße und zwei Tage nachdem das Thema zum wiederholten Mal von der FPÖ medial aufgegriffen wurde, quält sich der Bezirksvorsteher eine Stellungnahme ab. Jetzt führt er angeblich "Gespräche mit der Stadt ... der Gemeinderat muss beim Gesetz nachjustieren", berichtet der Liesinger FPÖ-Gemeinderat, LAbg. Mag. Wolfgang Jung.

"Man hätte sich das erspart, wären unsere Vorschläge und Warnungen damals im Ausschuss beachtet worden", kritisiert Jung und ergänzt:
"Allerdings hat die zuständige Stadträtin noch vor wenigen Wochen auf meine Frage erklärt, nichts ändern zu wollen. Das sollte eigentlich auch in der Bezirks SPÖ bekannt sein. Warum also diese heuchlerische Herumrederei?"

Befremdend sind auch die einander widersprechenden Stellungnahmen an Bürger und Medien. Einmal will Bischof nichts unternehmen und es geht ihm in erster Linie um die "Sicherheit der Damen", dann ist er über den Straßenstrich "...alles andere als erfreut." "Also was jetzt, Herr Bezirksvorsteher?", fragt Jung und bemängelt das "Herumgeeiere" des Bezirkschefs. Früher: "Laut Liesinger Polizei gibt es keinen Straßenstrich...", jetzt: "... die Damen werden regelmäßig von der Polizei kontrolliert."

Ganz vergessen hat er offenkundig mittlerweile auch, dass er einmal feststellte: "Erstens sind die möglichen Folgen den Anrainern keinesfalls zuzumuten und zweitens ist die Lage dort sehr exponiert und menschenleer und es könnte ... zu einem Sicherheitsproblem kommen." Hauptsache die SPÖ-Stadträtin sieht durch das Gesetz "...mehr Präsentationsflächen" und "...eine qualitative Verbesserung..."- ..." - für die Schönen der Nacht, nicht aber für die betroffenen Anrainer, sagt Jung abschließend. (Schluss) hn

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