FPÖ-Podgorschek: Regierungsvorschlag zur Pendlerpauschale ist trotz massiver Spritpreissteigerung nur reine Pseudoreform

Reform brächte keinerlei Verbesserungen bei enormem Verwaltungsaufwand

Wien (OTS) - "Der Regierungsvorschlag zur Reform der Pendlerpauschale ist leider wieder einmal kein großer Wurf. Trotz massiver Preissteigerungen bei den Treibstoffpreisen gibt es nur minimale Verbesserungen für Pendler", kritisiert der freiheitliche Finanzsprecher NAbg. Elmar Podgorschek das Regierungsmodell zur Neuregelung der Pendlerpauschale anlässlich des heutigen Finanzausschusses, in dem dieser Vorschlag auf der Tagesordnung steht.

Die Treibstoffpreise seien seit 2004 um durchschnittlich 60,47 Prozent gestiegen, auch die Erhaltungskosten für ein Fahrzeug hätten deutlich angezogen. "Viele Arbeitnehmer sind auf ihr Fahrzeug angewiesen, um zum Arbeitsplatz zu kommen. Eine Neuregelung der Pendlerpauschale ist deswegen dringend nötig", so Podgorschek. Das Regierungsmodell gehe jedoch keineswegs weit genug. Besonders Arbeitnehmer mit geringen Einkommen würden unterdurchschnittlich profitieren. Außerdem sei zu befürchten, dass gerade Personen aus dieser Gruppe, Geld liegen lassen würden, das ihnen eigentlich zustehe.

Im Vergleich zu den minimalen Verbesserungen sei der zu erwartende Verwaltungsaufwand enorm. "Während die Bürger kaum eine Verbesserung spüren, wird der Verwaltungsapparat weiter aufgebläht. Das ist einfach unsinnig", erklärt Podgorschek. Deswegen habe die FPÖ bereits zu Beginn der Debatte ein eigenes System zur Pendlerpauschale vorgelegt, das bei gleichzeitiger Verwaltungsvereinfachung eine wesentlich Verbesserung für die Bezieher darstelle. "Bei unserem Modell haben die Bürger am Ende mehr in der Tasche und gleichzeitig sinken die Verwaltungskosten", so Podgorschek abschließend.

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