Tamandl zu Pferdefleisch: Gesundheitsminister Stöger sitzt selbst am Hebel

Sicherheit für Konsumenten hat Priorität – Betrug am Konsumenten beenden

Wien, 21. Februar 2013 (ÖVP-PD) "Die Kontrolle von Lebensmitteln liegt in der Verantwortung von Gesundheitsminister Stöger. Nach dem Fund von Pferdefleisch in Kärnten muss er als zuständiger Minister handeln. Die Kontrollmaßnahmen müssen umgehend verschärft werden und es braucht Vorschläge für strengere Richtlinien. Lippenbekenntnisse alleine sind zu wenig", so ÖVP-Konsumentenschutzsprecherin Gabriele Tamandl. "Skurril mutet an, dass Stöger höhere Strafen fordert. Er selbst kann diese im Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) selbst regeln. Die offene Frage ist: Wie oft wurde der Kärntner Betrieb in den vergangenen Jahren kontrolliert", will Tamandl wissen. ****

Der Betrug an den österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten muss ein Ende haben. Regionalitätsinitiativen und der gute Ruf der landwirtschaftlichen Produktion werden mit derartigen Praktiken, wie sie nun in diesem Kärntner Betrieb ans Tageslicht gekommen sind, geschädigt", so Tamandl, die Stöger auffordert, endlich zu handeln. "Die Österreicherinnen und Österreicher haben ein Recht darauf zu wissen, was in ihren Lebensmitteln ist und
woher sie kommen", so Tamandl, die die Forderung von Landwirtschaftsminister Berlakovich nach einem EU-weiten Reisepass für Lebensmittel unterstützt: "Was drin ist, muss draufstehen. Transparent, lesbar und ehrlich."

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