Berlakovich zu Pferdefleisch: Nulltoleranz bei Lebensmittelbetrug

Oekonsult-Umfrage bestätigt: Menschen wollen völlige Transparenz bei Herkunftsbezeichnung

Wien (OTS) - Die Österreicherinnen und Österreicher verlangen völlige Transparenz und eine alltagstaugliche lückenlose Kennzeichnung von Lebensmitteln und bei Fertiggerichten auch aller verarbeiteten Inhalte und Zutaten. Das bestätigt eine heute veröffentlichte Umfrage von Oekonsult. Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich spricht sich für eine Nulltoleranz bei Lebensmittelbetrug aus: "Die Täuschung bei Lebensmitteln darf sich nicht lohnen. Mit der österreichischen Regionalität darf nicht betrogen werden. Das Konsumentenvertrauen, das sich unsere Bäuerinnen und Bauern mit ihrer hochqualitativen Produktion redlich verdient haben, darf nicht von Lebensmittelbetrügern gefährdet werden. Österreich war von Anfang an dafür, dass es hier Regelungen gibt und Klarheit für den Konsumenten herrscht. Dieses Anliegen werde ich beim Agrarministerrat am Montag in Brüssel vehement vertreten und einen Lebensmittel-Reisepass einfordern, der die klare Rückverfolgbarkeit und Nachvollziehbarkeit für Konsumenten sicherstellen soll."

EU-weites Kontrollnetz und neue Werthaltung für Lebensmittel in Europa gefordert

Österreich hat auf europäischer Ebene immer wieder Initiativen für Lebensmittelsicherheit gestartet, wie etwa zuletzt das "Europäische Lebensmittelmodell" für eine neue Wertehaltung für Lebensmittel in Europa. Österreich hat in Brüssel das Thema Herkunftsbezeichnung wiederholt angesprochen, vom Rat bis zum Sonderausschuss Landwirtschaft, wo heimische Expertinnen und Experten nicht locker gelassen haben. "Wir brauchen ein dichtes abgestimmtes EU-weites Kontrollnetz nach dem Grundsatz: Was drauf steht, muss drin sein -Was drin ist, muss gesund sein! In Zukunft gilt einmal mehr: Wenn mehr betrogen wird, muss effektiver kontrolliert werden," so Berlakovich.

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