VP-Anger-Koch: Wiens Schwimmsportangebote einzigartig schlecht - "Ratzenstadl" Stadionbad nur ein Beispiel von vielen

Wien (OTS) - "Es ist ein Schande, dass Stadtrat Oxonitsch und Bürgermeister Häupl den Wienern/innen mit einer Befragung zu einer möglichen Olympiabewerbung Sand in die Augen streuen, während zur selben Zeit Wiens Sportstätten zu "Ratzenstadln" verkommen. So leidet aktuell das Stadionbad, wie dem heutigen Kurier zu entnehmen ist, unter Rattenbefall", zeigt sich die Sportsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ines Anger-Koch, entsetzt über die Zustände in Wiens Schwimmsport.

Wie es um Wiens Schwimmsport bestellt ist, machten in den letzten Monaten Markus Rogan und Nina Dittrich mehr als deutlich. Während Dittrich ihre Karriere auf Grund der fehlenden Möglichkeiten beenden musste, wich Rogan ins Ausland aus, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Auch Otto Klenner, der Obmann der Wiener Schwimmunion, sah in "Wien Heute" vor einigen Wochen Wiens Schwimmsport um Jahre zurückgeworfen. Anger-Koch ortet hier dringenden Handlungsbedarf.

"Wer jetzt noch zweifelt, dass Wien ein Schwimmsportzentrum internationalen Standards braucht, dem ist wahrlich nicht zu helfen. Wiens Stadthallenbad ist eine Dauerbaustelle und das Stadionbad ein Sanierungsfall. Das Spektrum reicht im Stadionbad von Schimmel über Rostbefall, wie das Sportportal laola1.at zeigt. Angesichts dieses Zustandes revidiert SP-Gemeinderat Thomas Reindl hoffentlich seine Aussagen von März 2012 (Die Schwimmsportangebote in Wien sind einzigartig) - spottet der Zustand doch jeglicher Beschreibung. Die selbsternannte Sportstadt Wien ist dem Anspruch einer Sportstadt nicht würdig. Bevor man daher von Olympia träumt, täte man gut daran, die aktuellen Missstände in der Sportinfrastruktur zu beheben", so Anger-Koch weiter, die sich des Themas auch im nächsten Gemeinderat annehmen wird.

"Die skandalösen Zustände in Wiens Schwimmsport sind nur die Spitze des Eisberges. In zahlreichen anderen Sportarten (Radfahren, Turnen,...) sind die Zustände ähnlich katastrophal. Es verwundert daher nicht, dass Wiens Schwimmsport nach Jahren des Hochs (Rogan, Jukic,...) wieder in der Bedeutungslosigkeit zu versinken droht", so die ÖVP Wien Sportsprecherin abschließend.

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