Wöginger: ÖAAB für Reform der Zumutbarkeitsbestimmungen bei Pendlerpauschale

Wir begrüßen die Beschlussfassung der neuen Pendlerförderung durch den Finanzausschuss, fordern aber eine einfachere und gerechtere Regelung bei den Zumutbarkeitsbestimmungen

Wien (OTS) - "Ob jemand die große oder die kleine Pendlerpauschale erhält, ist derzeit in den Zumutbarkeitsbestimmungen für die Benützung öffentlicher Verkehrsmitteln geregelt. Diese sind kompliziert, unübersichtlich und nur mit großem Aufwand zu verwalten. Im Rahmen der Verhandlungen zur neuen Pendlerförderung, setzen wir uns dafür ein, dass diese Bestimmungen reformiert werden", so ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR August Wöginger.****

"Die Zumutbarkeitsbestimmungen werden von vielen Pendlerinnen und Pendlern als ungerecht empfunden und die Überprüfung ist kompliziert und langwierig. Verpflichtungen von berufstätigen Eltern, die ihre Kinder in den Kindergarten oder Schule bringen bzw. abholen, werden bei der Zumutbarkeit nicht berücksichtigt. Als Folge gibt es oft Streitigkeiten oder Benachteiligungen in der Förderhöhe", erklärt Wöginger.

"Die Reform der derzeitigen Zumutbarkeitsbestimmungen ist eine langjährige ÖAAB-Forderung. Wir wollen, dass die Pendlerinnen und Pendler auf einfachem Weg herausfinden können, ob ihnen der Arbeitsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zumutbar ist und welche Pendlerförderung ihnen zusteht. Wir begrüßen daher, dass das Finanzministerium gerade an der Entwicklung eines elektronischen Pendlerrechners arbeitet, der wie ein Routenplaner funktionieren soll. Damit sollen die Wegstrecke in Kilometern zwischen Wohnort und Arbeitsstätte, sowie die zur Verfügung stehenden öffentlichen Verkehrsmittel ausgewiesen werden. Dieser Pendlerrechner wäre ein wichtiger Fortschritt. Damit könnte jede und jeder sofort feststellen, ob für sie eine Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel zumutbar ist und welche Pendlerpauschale anfällt", so der ÖAAB-Generalsekretär abschließend.

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