FPÖ-Hofer: Türkei-Äußerungen Oettingers erfolgen nicht zufällig

Wer sich abhängig macht, wird zum Bittsteller

Wien (OTS) - "Wenn EU-Energiekommissar Günther Oettinger in einem Interview meinte, europäische Regierungschefs würden im nächsten Jahrzehnt auf Knien nach Ankara robben, um dort um einen türkischen EU-Beitritt zu flehen, hat das etwas von selbsterfüllender Prophezeiung", meint FPÖ-Umwelt- und Energiesprecher NAbg. Norbert Hofer.

"Es sind politische Funktionsträger wie Herr Oettinger, die mit ihrer 'Streuung von Abhängigkeiten' dafür sorgen, dass fremde Regime eines Tages möglicherweise tatsächlich über Wohl und Wehe Europas entscheiden werden. Immerhin agiert Oettinger immer noch als Vorkämpfer der Nabucco-Erdgas-Pipeline, die Europa in türkische Abhängigkeit treiben würde, weil diese Pipeline maßgeblich über türkisches Gebiet laufen soll."

"Es sind Politiker wie Herr Oettinger", so Hofer weiter, "die zulassen und oft auch befördern, dass Europa verstärkt von außereuropäischen Lebensmittellieferungen abhängig wird. Und es sind Politiker mit der Gesinnung des Herrn Oettinger, die sich als Erfüllungsgehilfen von Konzernwünschen betätigen und etwa die Privatisierung unserer Wasserversorgung auf Schiene bringen wollen. So gesehen", betont Norbert Hofer abschließend, "hat Günther Oettinger recht: solange Politiker seines Zuschnitts die Geschicke Europas lenken, wird uns der aufrechte Gang auf dem internationalen Parkett Stück für Stück verunmöglicht und der 'aufgerichtete Mensch' kehrt alsbald in den Kriechmodus zurück."

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