Stefanie Lindstaedt ist FEMtech-Expertin des Monats Februar

Wien (OTS/BMVIT) - Um die Leistungen von Frauen und die Wichtigkeit von weiblicher Kreativität und der weiblichen Perspektive im Technologie- und Forschungsbereich sichtbar zu machen, wählt eine interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und des Personalmanagements eine herausragende Expertin aus der FEMtech Expertinnendatenbank auf dem Gebiet der Forschung und Technologie zur "FEMtech-Expertin des Monats". Im Februar 2013 konnte die Universitätsprofessorin Stefanie Lindstaedt die Wahl der Jury für sich entscheiden. ****

Seit 2011 ist Lindstaedt Vorstand des Instituts für Wissensmanagement und Wissenstechnologien an der Technischen Universität (TU) Graz und gleichzeitig wissenschaftliche Geschäftsführerin des Know-Centers, Österreichs Kompetenzzentrum für wissensbasierte Anwendungen und Systeme GmbH, in Graz. Sie ist damit die erste Frau, die ein COMET-gefördertes Kompetenzzentrum leitet. Das Programm COMET fördert den Aufbau von Komepetenzzentren, deren Herzstück ein von Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam definiertes Forschungsprogramm auf hohem Niveau ist. Lindstaedt forscht in den Bereichen Informations- und Wissensmanagement sowie Wissenstechnologien. In ihrer Forschung konzentriert sie sich darauf, Informationskomplexität zu reduzieren und Lernen bei der Arbeit zu unterstützten.

Ihre akademische Laufbahn hat Lindstaedt an der TU Darmstadt mit einem Bachelorstudium in Computer Science begonnen. Im Anschluss absolvierte sie in den USA ein Master- und Ph.D. Studium in Computer Science an der University of Colorado at Boulder. Nach ihrem Aufenthalt in den USA verfasste sie ihre Habilitation in Angewandter Informatik an der TU Graz.

Lindstaedt setzt sich aktiv für die berufliche Förderung von Frauen ein. Sei es als Mentorin im Mentoringprogramm der TU Graz oder in der Frauenförderung am Kompetenzzentrum sowie an der TU Graz. Die wichtigsten Themen sind hier Karriereentwicklung, wissenschaftliche Exzellenz, aber auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. "Die erfolgreichsten Teams setzen sich aus Menschen mit unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen und Stärken zusammen", ist Lindstaedt überzeugt. "In diesem Sinne dürfen wir auf Frauen in Forschung und Technologie nicht verzichten. Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern ist heute ein Muss", so Lindstaedt.

Alle Informationen auf www.femtech.at.

Mit der monatlichen Expertinnenwahl stellt das BMVIT seit März 2005 Frauen aus der FEMtech Expertinnendatenbank vor, die sich erfolgreich im Technologie- und Forschungsbereich etabliert haben. Das ausführliche Porträt der "FEMtech-Expertin des Monats" sowie zur FEMtech Expertinnendatenbank finden Sie auf www.femtech.at. (Schluss)

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