FPÖ: Kickl: ORF schützt EU-Niete Faymann vor sich selbst

Nicht gesendetes Interview beweist: Kanzler war mit Gedanken beim Obernball, als er Österreichs Interessen verriet

Wien (OTS) - Bundeskanzler Werner Faymann ist nicht nur eine völlige Niete, wenn es um die EU-Diplomatie und die bestmögliche Wahrung der Interessen des eigenen Landes geht, wie sich am Ergebnis des Brüsseler Budgetgipfels klar ablesen lässt. Er lässt auch jedes Feingefühl vermissen, wenn er versucht, den Menschen sein Treiben in Brüssel zu erklären. Am Abend des 7. Februar, als 26 andere Staats-und Regierungschefs damit beschäftigt waren, die beste Lösung für ihre Bürger herauszuschlagen, war Faymann mit den Gedanken ganz woanders, wie er in einem ORF-Interview offen bekannte: "Dass ich traurig bin darüber, die Eröffnung des Opernballs zu versäumen, das kann ich Ihnen versichern, weil die habe ich eigentlich immer mit viel Freude angesehen. Und da wünsche ich natürlich auch allen Zuseherinnen und Zusehern eine gute Unterhaltung. Das ist schon eine Meisterleistung", klagte er im ORF-Interview auf dem Brüsseler Parkett, ehe er noch ein einziges Wort über seine "Verhandlungsstrategie" verlor.

"Es wundert mich nicht im Geringsten, dass Faymann nicht bei der Sache war. Das ist ohnehin klar ersichtlich, seit das Ergebnis der Verhandlungen bekannt ist", erklärt dazu FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. "Was ich jedoch nicht verstehe, ist, warum der ORF dem Publikum diese entlarvenden Sätze Faymanns vorenthalten hat. Betrachtet es der ORF etwa als seine Aufgabe, den Kanzler vor peinlichen und gegenüber den Steuerzahlern höchst undiplomatischen Aussagen zu schützen?", fragt sich Kickl. Die ORF-EU-Korrespondentin Cornelia Primosch, die das Interview mit Faymann geführt hat, beantwortete FPÖ-TV diese Frage nicht. Dass die peinlichen Faymann-Aussagen, die der ORF offenbar im Archiv verschwinden lassen wollte, nun doch bekannt gemacht werden, ist FPÖ-TV zu verdanken. Die Redaktion entdeckte sie auf dem Presseserver der Europäischen Kommission, wo das Interview mit Faymann bis dahin in fast zwei Wochen exakt einmal aufgerufen worden war.

Das unerhörte Faymann-Zitat stellt FPÖ-TV vorab unter folgendem Link zur Verfügung: http://www.youtube.com/watch?v=x1IzOETQDe0 - ein ausführlicher Bericht über die Affäre folgt im neuen FPÖ-TV-Magazin heute ab 11 Uhr unter http://www.fpoe-tv.at oder
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