EANS-Adhoc: Rosenbauer International AG / Umsatzrekord trotz erheblicher Markteinbrüche / Preiswettbewerb dämpft Ergebnis / Gute Auftragsentwicklung sichert Auslastung bis Mitte 2014

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Jahresergebnis/Vorläufige Ergebnisse 2012
21.02.2013


|KONZERNKENNZAHLEN___________|_______|2012_(vorl.)|Vdg._in_%|2011_|2010_| |Umsatzerlöse________________|Mio_EUR|645,0_______|19_%_____|541,6|595,7| |EBIT________________________|Mio_EUR|38,6________|-7_%_____|41,6_|49,7_| |EBT_________________________|Mio_EUR|38,8________|-4_%_____|40,3_|49,1_| |Mitarbeiterstand_zum_31.12._|_______|2.432_______|15_%_____|2.123|2.046| |Auftragseingang_____________|Mio_EUR|533,2_______|-36_%____|826,8|496,9| |Auftragsbestand_zum_31.12.__|Mio_EUR|580,5_______|-15_%____|682,3|394,5|

Der Konzernumsatz stieg im Jahr 2012 auf 645,0 Mio EUR (2011: 541,6 Mio EUR) und erreichte damit den höchsten Wert in der Geschichte des Unternehmens. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr beträgt 19 %, obwohl die beiden Hauptmärkte, Westeuropa und die USA, nach wie vor unter den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu leiden hatten. Die Umsatzsteigerung ist in erster Linie auf das internationale Exportgeschäft - allen voran verstärkte Lieferungen in den Nahen Osten - zurückzuführen.
Das EBIT betrug in der Berichtsperiode 38,6 Mio EUR (2011: 41,6 Mio EUR), was einer EBIT-Marge von 6,0 % (2011: 7,7 %) entspricht. Die reduzierte EBIT-Marge ist vor allem auf erhöhte Anlaufkosten des neuen US-Chassis Commander sowie auf den weiter verschärften Preiswettbewerb am Markt - insbesondere in Deutschland und den USA - zurückzuführen.
Dazu kommt der Aufwand von 3,1 Mio EUR für die Vertragsauflösung mit der brasilianischen Infraero Aeroportos. Dieser Betrag beinhaltet neben unmittelbaren Kosten von 1,6 Mio EUR einen entgangenen Gewinn von 1,5 Mio EUR. Die Auflösung erfolgte aufgrund unterschiedlicher Auslegung der Ausschreibungsspezifikation für Flughafenlöschfahrzeuge. Rosenbauer America hat dagegen Rechtsmittel ergriffen. Betrachtet man die aus dem laufenden Ergebnis vor den angeführten Sondereinflüssen erwirtschaftete EBIT-Marge, so liegt diese in der Dimension von 7 %.

Im abgelaufenen Jahr verzeichnete der Rosenbauer Konzern einen Auftragseingang von 533,2 Mio EUR (2011: 826,8 Mio EUR). Der hohe Auftragseingang des Vorjahres ist vor allem auf den größten Einzelauftrag der Geschichte aus Saudi-Arabien mit 245,3 Mio EUR zurückzuführen. Zudem haben sich internationale Projekte - wie beispielsweise der Großauftrag aus Saudi-Arabien zur Lieferung von Einsatzgeräten im Wert von 125,8 Mio EUR - in das erste Quartal 2013 verschoben, sodass der Auftragseingang des Berichtsjahres trotz des Rückgangs als sehr zufriedenstellend anzusehen ist. Der Auftragsbestand zum 31.12.2012 sichert mit 580,5 Mio EUR (31.12.2011: 682,3 Mio EUR) weiterhin eine gute Auslastung der Rosenbauer Produktionsstätten für das laufende Jahr 2013.

Das weitere organische Wachstum sowie das hohe Abwicklungsvolumen erfordern vor allem in der Fertigung zusätzliche Kapazitäten. Rosenbauer investiert daher weiter in den Ausbau und die Modernisierung seiner Standorte und setzt auch 2013 kapazitätssteigernde Maßnahmen.
Die angeführten Zahlen beruhen auf einer Vorschaurechnung nach IFRS. Die endgültigen Zahlen des Jahres 2012 werden am 18. April 2013 veröffentlicht.

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