Verdächtiges Pferdefleisch wird in Kärnten sofort aus dem Verkehr gezogen

LHStv. Peter Kaiser: Frühzeitig angeordnete Schwerpunktkontrollen tragen Früchte. Sachverhaltsdarstellung an Staatsanwaltschaft bereits erfolgt.

Klagenfurt (OTS) - Die von Kärntens Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stv. Peter Kaiser nach der Ausweitung des Pferdefleisch-Skandals frühzeitig in Auftrag gegebenen Schwerpunktkontrollen durch die Organe der Lebensmittelaufsicht tragen erste Früchte.

Wie Kaiser bekannt gibt, wurden aufgrund anonymer Hinweise durch die Organe der Lebensmittelaufsichtsbehörde Proben von Produkten eines Kärntner Fleischers genommen.

"Die Untersuchungen ergaben, dass den verdächtigen Produkten "Kärntner Hauswürstl" und "Lavantaler Bauernwurst" der Firma Josef Freitag aus St. Georgen im Lavanttal nicht deklariertes Pferdefleisch beigemengt war. Durch das von mir angeordnete rasche Eingreifen der Lebensmittelkontrolleure konnten die Probenziehung und die Untersuchungen raschest durchgeführt werden", so Kaiser. Der Gesundheitsreferent ruft die Bevölkerung dazu auf, bereits gekauft Produkte zurückzugeben. Die Zentrale einer großen Supermarktkette wurde bereits beauftragt die fraglichen Produkte unverzüglich aus dem Sortiment zu nehmen. In diesem Zusammenhang sind weiterführende Maßnahmen der Lebensmittelaufsicht im Gange.

Laut Kaiser sei eine Sachverhaltsdarstellung seitens der Lebensmittelaufsicht bereits an die Staatsanwaltschaft ergangen. "Gegen Kriminelle Geschäfte mit unserem Essen und den unentschuldbaren Vertrauensmissbrauch von Unternehmen gegenüber den Konsumentinnen und Konsumenten ist mit allen gebotenen Mitteln vorzugehen" so Kaiser. Um den Schutz und die Sicherheit bei Lebensmitteln für die Konsumentinnen und Konsumenten weiter zu verbessern, fordert Kaiser EU-weit einheitliche Richtlinien für die Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln.

"Die Politik muss alles tun, damit die Menschen sich darauf verlassen können, dass das was auf den das Vertrauen der Menschen in unsere Lebensmittel nicht missbraucht und kriminelle Geschäften mit Nahrungsmitteln verhindert werden", so Kaiser.

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