Brunner: Antrag auf Verbot von Schiefergasförderung von Regierungsparteien vertagt

Grüne wollen als einzige Partei Schiefergasförderung verhindern

Wien (OTS) - "Die Grünen haben im heutigen Umweltausschuss bereits den zweiten Antrag auf Verbot von Schiefergasförderung in Österreich gestellt. Leider wurde er vertagt und auf die lange Bank geschoben", kritisiert die Umweltsprecherin der Grünen, Christiane Brunner. "Außer den Grünen will im Parlament niemand Schiefergasförderungen verhindern. Dabei ist es extrem wichtig hier eine klare politische Entscheidung zu treffen", meint Brunner. Die OMV hat zwar ihre Schiefergaspläne beendet, aber theoretisch können sie jederzeit wieder aufgenommen werden. Auch am Bodensee gibt es derzeit ein Schiefergas-Vorhaben.

Die jetzigen Schiefergasexperimente sind nichts anderes als ein Versuch der fossilen Wirtschaft die letzten fossilen Ressourcen aus der Erde zu pressen und so die Energiewende um Jahre oder gar Jahrzehnte zu verzögern.

Landeshauptmann Pröll und regionale Abgeordnete streuen den Menschen im Waldviertel Sand in die Augen und behaupten, Schiefergasförderungen im Land verhindern zu wollen. "Im heutigen Ausschuss hätten die Regierungsparteien die Möglichkeit gehabt, wirklich Nägel mit Köpfen zu machen und sich nicht auf den Good-Will der OMV zu verlassen. Aber wieder einmal wurde im Vorfeld viel geredet und verspochen, aber nichts gehalten."
"Es ist eine klare politische Aufgabe zu entscheiden, in welche Richtung es beim Thema Energie gehen soll. Beide Regierungsparteien verweigern dazu jede Festlegung."

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