Weninger: Arktis als Naturparadies und Lebensraum der Eisbären schützen

Erfolgreiche SPÖ-Initiative den Schutz der Nordpol-Region im Umweltausschuss

Wien (OTS/SK) - "Österreich wird sich massiv für den Schutz der Arktis als Naturlebensraum und für den besonderen Schutz von Eisbären einsetzten", berichtet SPÖ-Umweltsprecher Hannes Weninger über einen einstimmigen Beschluss in der heutigen Sitzung des parlamentarischen Umweltausschusses. "Angesichts der zunehmenden Klimaerwärmung soll die Nordpol-Region zu einem internationalen Schutzgebiet erklärt werden", freut sich Weninger über eine klare Positionierung Österreichs heute, Mittwoch. Darüber hinaus sollen die Eisbären in die Liste der besonders gefährdeten Tierarten aufgenommen werden.****

Seit Jahren schmilzt das Packeis im hohen Norden. Damit ist eines der letzten nahezu unberührten Naturparadiese gefährdet. Mit dem dramatischen Rückgang des arktischen Meereises wachsen auch die wirtschaftlichen Interessen zur Ausbeutung der enormen Öl- und Gasreserven in der Region. "Wir können es nicht zulassen, dass die Verursacher des Klimawandels auch noch zu dessen wirtschaftlichen Nutznießern werden und damit die besorgniserregende Entwicklung weiter beschleunigen", fordert Weninger ein großzügiges international gesichertes Schutzgebiet für die Arktis.

Im Hinblick auf die Mitte März stattfindende "Washingtoner Artenschutzkonferenz" fordert der Umweltausschuss die Aufnahme der Eisbären in den sogenannten "Anhang 1" der besonders stark gefährdeten Tierarten. "Während mit der arktischen Packeis-Schmelze der Lebensraum des Eisbären dramatisch zurückgeht, nimmt die Zahl der getöteten Tiere weiter zu. Es ist wie bei allen bedrohten Tierarten:
Je rarer sie sind, desto intensiver werden sie bejagt, weil die Trophäen immer wertvoller werden", betont Weninger die Notwendigkeit einer internationalen Einigung. "Österreich wird sich innerhalb der Europäischen Union, der Vereinten Nationen und besonders bei der bevorstehenden Artenschutzkonferenz für die Schutz der Eisbären als akut gefährdete Tierart einsetzen", schließt Weninger. (Schluss) sn

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