Brunner: Erfolg für Grüne Forderung zum Schutz der Arktis

Fünf-Parteien-Antrag in Umweltausschuss angenommen

Wien (OTS) - "Die heutige überparteiliche Einigung zum Schutz der Arktis ist nur auf Initiative der Grünen zustande gekommen. Das ist ein schöner Erfolg", freut sich die Vorsitzende des Umweltausschusses und Umweltsprecherin der Grünen, Christiane Brunner und ergänzt:
"Leider bleiben nach wie vor noch einige wichtige Punkt offen."
Als positiv bewertet Brunner, dass sich die Bundesregierung auf allen politischen Ebenen für die Einrichtung eines internationalen Arktis-Schutzgebietes einsetzen wird und bei der nächsten Vertragsstaaten-Konferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens dafür eintritt, dass der internationale Handel mit Eisbär-Jagdtrophäen untersagt wird.

Brunner kritisiert aber, dass die Regierungsparteien darauf verzichtet haben, ein klares Signal in Richtung OMV zu senden, sich in Zukunft nicht in arktischen Rohstoffprojekten zu engagieren.
Die Grünen wollten darüber hinaus ein sofortiges Verbot für Öl- und Gasförderungen sowie ein Moratorium der industriellen Fischerei. "Auch hier haben die Regierungsparteien gebremst, weil die EU nicht im Arktischen Rat sitzt." Dabei soll im Mai darüber abgestimmt werden, ob die EU in den Arktischen Rat aufgenommen werden soll.

"Wir hätten uns ein noch deutlicheres Zeichen der Politik an die Österreichische Wirtschaft gewünscht, dass sich kein Unternehmen an zerstörerischen Projekten in der Arktis beteiligt soll. Zumindest ist klar gestellt, dass Unternehmen für umweltgefährdende Industrieprojekte in der Arktis keine Förderung bekommen", meint Brunner.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0002