LR Ragger fordert Aufklärung und Hilfe vom Roten Kreuz

Hilfe Hotline des Landes Kärnten weist bereits eine Million Euro Schaden auf - In der Betrugsäffäre noch viele Fragen offen

Klagenfurt (OTS) - Wie Sozialreferent LR Christian Ragger bezugnehmend auf den Betrugsskandal eines SP-Betriebsobmannes und SP-AK Funktionärs heute, Mittwoch darlegt, werden bei der Hilfe-Hotline des Landes auch viele tragische Schicksale offenbar:
"Bereits eine Million Euro Schaden von insgesamt 10 Fällen sind unserer Hotline bekannt. Es wurde berichtet auf welch kuriose Weise die betrügerischen Geschäfte über das Büro des Gewerkschafters beim Roten Kreuz und zu den normalen Geschäftszeiten liefen. Die Betroffenen wunderten sich, warum ihre Telefongespräche ins Rote Kreuz umgeleitet wurden". Die Vielzahl der Fälle deute darauf hin, dass der Rot-Kreuz-Betriebsrat hauptberuflich seine Finanzgeschäfte mit Betriebsmitteln des Roten Kreuzes abgewickelt und die Mitarbeiter nur nebenberuflich vertreten habe. "Was hat die Geschäftsführung von diesen stattgefunden Veranlagungen und Beratungen gewusst bzw. wurden diese möglicherweise stillschweigend zur Kenntnis genommen", wirft Ragger auf. Für ihn sei der Umstand, wie der Betriebsrat Geld aus dem Betriebsratsfonds veruntreut hat, nach wie vor völlig ungeklärt und es ergeben sich daher folgende Fragen, welche die Arbeiterkammer als Aufsichtsorgan beantworten müsste:

-Kassierte Kalidz ein Gehalt aus dem Betriebsratsfonds?
-Hat der Fonds Rücklagen und wenn ja, hat Kalidz diese angelegt? -Wie lief der offiziell von der AK bestätigte Betrug in Höhe von 35.000 Euro?
-Wurden Rechenschaftsberichte über den RK-Betriebsratsfonds erstellt und wer hat diese kontrolliert?
-Wie werden die Rot-Kreuz-Mitarbeiter entschädigt?
-Wer führt die Geschäfte des Fonds jetzt?

Ragger bekräftigte nochmals, dass das Verfahren, welches von Rot-Kreuz Präsident eingeleitet wurde, zu einer Aufklärung führen werde: "Es muss garantiert sein, dass Spendengelder, über die es bisher keine Transparenz gibt, nicht von der Affäre betroffen sind".

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