Plass/Grüne Wirtschaft: "Leitl soll nicht den Vermögensteuer-Teufel an die Wand malen!"

Modernes Vermögensteuermodell hätte für Standort positive Auswirkungen

Wien (OTS) - "Natürlich kann man den Teufel an die Wand malen und mit der Annahme vollkommen absurder Extremformen Vermögensteuern generell schlecht reden. Eine derart unseriöse Stimmungsmache ist aber alles andere als hilfreich und bringt uns in der Diskussion nicht weiter", kommentiert Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft, die von der WKÖ beauftragte und noch unter Verschluss gehaltene IHS-Studie zu Vermögensteuern. "WKÖ-Präsident Christoph Leitl ist aufgefordert, diese Studie nicht nur dem im Vorwahlkampf befindlichen ÖVP-Parteiobmann sondern auch der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen!"

"Niemand ist daran interessiert, Österreichs Unternehmen mit neuen Steuern zu schädigen. Moderne Vermögensteuern in Verbindung mit einer Reduktion der Besteuerung von Löhnen bzw. Einkommen und dringend notwendigen Verwaltungsreformen sind jedoch absolut richtige Schritte zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes und die konjunkturfreundlichste Maßnahme zu einer Modernisierung des Steuersystems", meint Plass.

Neben der nun bevorstehenden Finanztransaktionssteuer sieht Plass in einer erhöhten Grundsteuer und einer reformierten Erbschafts- und Schenkungssteuer die vernünftigsten und standortverträglichsten Ansätze: "Durch einen Freibetrag und progressive Steuersätze bleiben kleine und mittlere Erbschaften unberührt. Außerdem können Vorkehrungen getroffen werden, dass diese Steuer Betriebsübergaben nicht in einem unverträglich hohen Ausmaß belastet und keine Arbeitsplätze gefährdet. Arbeitsplätze sind in erster Linie durch die bei uns extrem hohen Arbeitskosten belastet", so Plass abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Volker Plass, Tel. 0676 / 303 22 60

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DGW0001