ÖAAB Wöginger: SPÖ-Steuertraum endgültig geplatzt

IHS-Studie bestätigt: Vermögenssteuern belasten den Mittelstand

Wien (OTS) - "Wir stehen voll hinter Michael Spindelegger: Es darf keine neuen Steuern und Belastungen für den Mittelstand geben, denn schon jetzt zahlen zehn Prozent der Steuerzahler 60 Prozent der Lohnsteuer. Wir stehen für eine Senkung des Eingangssteuersatzes und für eine Senkung der Lohnnebenkosten im Rahmen einer Steuerreform. Die IHS-Studie zeigt klar auf, dass Vermögenssteuern auch den Arbeitnehmern schaden: Sie bewirkt niedrigere Löhne, man kann sich kein Eigentum schaffen und sich nichts mehr ersparen. Damit treffen sie vor allem den hart arbeitenden Mittelstand", so ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR August Wöginger.

"Steuern zu erhöhen, senkt die Konkurrenzfähigkeit unserer Wirtschaft. Um das auszugleichen müssten Menschen entlassen, Arbeitszeiten ausgeweitet oder Löhne gesenkt werden. Das wollen wir nicht. Die SPÖ-Steuerphantasien disqualifizieren sich von selbst, denn im Endeffekt richten sie sich gegen die arbeitenden Menschen. Mit uns wird es keine zusätzlichen Belastungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geben", erklärt Wöginger.

"Von der SPÖ kommen seit Jahrzehnten nur konzeptlose Steuerideen, mit denen sie die Bevölkerung abkassieren will. Das lässt erahnen wohin es führt, wenn man Sozialisten alleine wirtschaften lässt: direkt ins Schuldenparadies und in die Steuerhölle", betont der ÖAAB-Generalsekretär.

Frankreich zeigt vor, wie es nicht geht - Solidaritätsbeitrag ist bessere Lösung

Die Einführung neuer Steuern hat in Frankreich dazu geführt, dass viele Unternehmen abwandern, Arbeitsplätze verloren gehen und die Arbeitslosen bleiben. Mit dem im Vorjahr umgesetzten Solidaritätsbeitrag und Vermögenszuwachssteuer hat Österreich wesentlich bessere Instrumente entwickelt, wodurch Vermögende einen höheren Beitrag leisten. Der Solidaritätsbeitrag kostet zum Beispiel dem Bundespräsidenten rund 3.000 Euro pro Jahr.

"Im internationalen Vergleich haben bis auf Frankreich alle Länder in der EU die Vermögenssteuer abgeschafft. Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Steuern. Deshalb fordert auch der ÖAAB eine deutliche Absenkung des Eingangssteuersatzes. Das ist Politik für den Mittelstand", so Wöginger abschließend.

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