BZÖ-Haubner fordert Anti-Teuerungspaket gegen Mieten-Wucher

Menschen können sich das Wohnen nicht mehr leisten - Abschaffung von Umsatzsteuer auf Mieten und Mietvertragsgebühr gefordert

Linz (OTS) - BZÖ-Oberösterreich Landesobfrau NAbg. Ursula Haubner fordert angesichts der dramatischen Erhöhungen der Mietpreise die Umsetzung eines Anti-Teuerungspaketes gegen den Mieten-Wucher. Denn laut aktuellen Erhebungen braucht jeder vierte Haushalt die Hälfte seines Einkommens fürs Wohnen und insbesondere die Zusatzkosten wie Kaution und Renovierungen machen den Menschen Sorgen.

Das BZÖ verlangt die Abschaffung der Umsatzsteuer auf Mieten von 10 Prozent sowie der Mietvertragsgebühr. "Der Wegfall der Umsatzsteuer würde eine Ersparnis von einer Monatsmiete bedeuten. Die Mietvertragsgebühr ist ein Relikt aus der Zeit Maria Theresias der heute keine Leistung mehr gegenübersteht. Diese Gebühr diente damals aufgrund der weit verbreiteten Lese- und Schreibschwäche in der Bevölkerung als Gegenleistung für Beamte, die die mündlich abgeschlossenen Verträge niederschrieben und auf ihre Rechtmäßigkeit prüften. Mit dieser reinen Abzocke der Bürger muss Schluss gemacht werden", so Haubner.

Weiters fordert die BZÖ-Landesobfrau die teilweise Auflösung der millionenschweren Rücklagen der Wohnbaugenossenschaften, um diese für Renovierungen zu verwenden anstatt ständig die Mieter zur Kasse zu bitten. "Wohnen wird mittlerweile für viele Österreicherinnen und Österreicher zum beinahe unleistbaren Luxus. Die Mietpreise explodieren, während die Löhne stagnieren. Daher müssen die BZÖ-Forderungen umgesetzt und die Bürger dringend entlastet werden", betont Haubner.

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