Stummvoll: Entschiedenes Nein zur Vermögenssteuer

ÖVP-Finanzsprecher: Besteuerung von Eigentum wäre standortgefährdend, wirtschaftsfeindlich und wettbewerbsverzerrend

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Zum wiederholten Male ein entschiedenes Nein zur roten Vermögenssteuer-Idee kommt von ÖVP-Finanzsprecher Abg. Dr. Günter Stummvoll. "Wann werden das die Genossinnen und Genossen endlich verstehen und akzeptieren: Eine Vermögenssteuer ist eine Eigentumssteuer, wäre standortgefährdend, wirtschaftsfeindlich und wettbewerbsverzerrend. Das kommt mit der ÖVP nicht in Frage", so Stummvoll heute, Mittwoch.

"Neue Steuern sind sicher nicht die richtig Antwort auf die Herausforderungen, vor denen wir stehen", sagte Stummvoll in Richtung SPÖ. "Österreich ist ein Hochsteuerland - 25 Prozent der Lohn- und Einkommenssteuerpflichtigen erbringen bereits 80 Prozent des entsprechenden Steueraufkommens. Die Wiedereinführung einer Eigentumssteuer wäre eine klare Schwächung des Standorts."

"Was die Einführung erhöhter Steuern bedeutet, lernen gerade die Franzosen kennen, wo nach der entsprechenden Ankündigung zahlreiche Unternehmer ihre Unternehmen bzw. Wohnsitze bereits ins Ausland verlagern. Eine solche Kapitalflucht und solche Abwanderungstendenzen von Experten kann doch bei uns niemand wollen - auch nicht die SPÖ", warnt der ÖVP-Finanzsprecher.

"Nicht Eigentum ist Diebstahl, wie das die Altsozialisten im 19. Jahrhundert behauptet haben, sondern die Besteuerung von Eigentum stellt eine schleichende Enteignung dar und ist somit Diebstahl", stellte Stummvoll klar. "Die ÖVP will nicht das Eigentum vertreiben. Unser Ziel ist es, dass möglichst viele am Wohlstand teilhaben sollen. Dazu gehört auch, ehrlich erarbeitetes Eigentum der Bevölkerung zu schützen. Finger weg vom Eigentum der Bürgerinnen und Bürger!"
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