ÖGB-Foglar: Unterstützung für Proteste in oberösterreichischen Ordensspitälern

Beschäftigte leisten Enormes, das gehört abgegolten

Wien (OTS/ÖGB) - ÖGB-Präsident Erich Foglar erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten der oberösterreichischen Ordensspitäler, die heute, 20. Februar, für gerechte Löhne protestieren: "Das derzeitige Angebot der Arbeitgeber von 1 Prozent Lohnerhöhung deckt nicht einmal die Inflation ab, wie sollen die Kolleginnen und Kollegen denn davon ihr Leben bestreiten können", so Foglar.

"Die Proteste sind in der derzeitigen Lage durchaus angebracht, die PatientInnen werden darunter selbstverständlich nicht leiden." Warum ausgerechnet den Beschäftigten in den oberösterreichischen Ordensspitälern angemessene Lohnerhöhungen vorenthalten werden, kann Foglar nicht nachvollziehen. "Die jetzige Situation samt der heutigen Warnstreiks und Protestmaßnahmen haben einzig und allein die Arbeitgeber zu verantworten." Foglar hofft darauf, dass die Arbeitgeber ein Einsehen haben und bei der kommenden Verhandlungsrunde wieder Vernunfteinkehrt.

"Soziale Arbeit ist gesellschaftlich äußerst wertvoll, das muss auch den Arbeitgebern etwas wert sein", sagt Foglar. "Die rund 10.000 Beschäftigten in den acht betroffenen Krankenhäusern haben unsere volle Unterstützung. Es kann nicht sein, dass man ihnen für ihre oft sehr schwierige und belastende Arbeit immer mehr abverlangt, und ihnen dann nicht einmal die Preissteigerungen als Lohnerhöhung geben will. Ich bin mir sicher, dass die PatientInnen und die Bevölkerung für das Vorgehen der Gewerkschaft und der PersonalvertreterInnen vollstes Verständnis haben. Es geht ja nicht nur um Lohnerhöhungen, die die Existenz sichern, es geht auch um gut motiviertes Personal in den Spitälern."

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB-Kommunikation
Nani Kauer
Mobil: 0664/6145915
www.oegb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0003