Haubner: IHS-Studie untermauert Wirtschaftsbund-Warnung vor Vermögenssteuern

Reichensteuer steht drauf, Mittelstandssteuer steckt drinnen - Keuschnigg bestätigt: Vermögenssteuer belastet Ersparnisse, Investitionen und Beschäftigung - Entlasten statt belasten

Wien, 20. Februar 2013 (OTS/Text) - "Vermögenssteuern a la SPÖ, Arbeiterkammer, Gewerkschaftsbund und Co. würden die Ersparnisse belasten, Investitionen behindern und zu einem Rückgang der Beschäftigung führen - so das Fazit der jüngsten IHS-Studie. Das Institut von Christian Keuschnigg untermauert damit Schwarz auf Weiß die Warnungen von der ÖVP und des Wirtschaftsbundes, den Mittelstand und die heimischen Unternehmen nicht durch die Wiedereinführung von Vermögenssteuern massiv zu belasten. Denn Reichensteuer steht drauf, doch Mittelstandssteuer steckt drinnen", bestärkt der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner die Ergebnisse der neuen IHS-Studie. "Wir schützen nicht die Reichen, sondern wir schützen die mittelständischen Unternehmen. Denn die Wiedereinführung der SPÖ-Erbschaftssteuer würde zahlreiche Betriebsübergaben unleistbar machen, wodurch tausende Familienbetriebe und deren Mitarbeiter vor dem Ruin stehen würden", stellt Haubner mit aller Deutlichkeit klar.****

Die IHS-Studie belegt, dass die heimische Wirtschaftsleistung durch Wiedereinführung von Vermögenssteuern um 0,65 Prozent gedämpft würde. "In wirtschaftlich und konjunkturell sensiblen Zeiten wie diesen wäre das fatal für Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Wachstum und Wirtschaftsstandort. Abgesehen davon ist Österreich mit einer Steuer-und Abgabenquote von über 40 Prozent bereits ein Hochsteuerland", mahnt Haubner. "Die Studie entkräftet auch das SPÖ-Argument, dass Vermögenssteuern eine lukrative Einnahmequelle wären. IHS-Chef Keuschnig äußert massive Skepsis daran, dass durch Vermögens- und Erbschaftssteuern mit sogenannten Freibeträgen von einer Million Euro Einnahmen von bis zu zwei Milliarden Euro erzielt werden könnten:
Dieses Modell würde sofort den Mittelstand treffen, so die Schlussfolgerung Keuschniggs", verdeutlicht der Wirtschaftsbund-Generalsekretär.

Peter Haubner sieht die Wirtschaftsbund-Position noch in einem weiteren Punkt durch die IHS-Studie bestätigt: "Die Ergebnisse zeigen einmal mehr, dass Ungleichheiten bei der Einkommens-verteilung in keinem anderen OECD-Staat so stark reduziert werden, wie durch den österreichischen Sozialstaat. Auch wenn SPÖ, Arbeiterkammer, Gewerkschaftsbund und Co. es nicht gerne hören - Tatsache ist, dass Österreich zu den am stärksten umverteilenden Ländern der Welt gehört. Statt immer nach neuen Steuern zu rufen, die den Mittelstand belasten, sind die politischen Mitbewerber aufgefordert, mit uns gemeinsam Reformen in Angriff zu nehmen. Entlasten statt belasten muss unser Motto lauten."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
Mag. Pia Mokros
Pressesprecherin
Tel.: +43 (0)1 5054796-13,Mobil: +43 (0)664 88424207
p.mokros@wirtschaftsbund.at
http://www.wirtschaftsbund.at www.facebook.com/WirtschaftsbundOesterreich

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NWB0001