FPÖ-Kunasek: "Bei der Kriminalitätsentwicklung gibt es nichts schön zu reden - Wohnungseinbrüche in Graz haben sich verdoppelt"

Wien (OTS) - Aus einer aktuellen Anfragebeantwortung geht klar hervor, dass die Kriminalität in der Steiermark durchwegs ansteigt. "In Graz etwa wurden 2012 doppelt so viele Wohnungseinbrüche registriert als im Jahr davor", zitiert FPÖ-NAbg. Mario Kunasek daraus und fordert daher umgehend die bereits 2010 versprochene personelle Aufstockung der Polizei. Ein von Innenministerin Mikl-Leitner immer wieder propagierter Rückgang der Kriminalität in Österreich treffe - wenn überhaupt - nur vereinzelt zu. Kunasek: "Vor allem in Feldbach, Hartberg, Leoben und Graz ist die Gesamtkriminalität 2012 angestiegen. Markant ist der Anstieg der KFZ-Einbruchdiebstähle in den Bezirken Leibnitz, Murtal und Bad Radkersburg, wo dieser um bis zu 100 Prozent zugenommen hat."

Besonders besorgniserregend ist die Entwicklung in Graz: Hier haben die Wohnungseinbrüche um 132 angezeigte Fälle zugenommen, die Aufklärungsquote liegt aber nur bei fünf Prozent. Kunasek: "Das entspricht beinahe einer Verdoppelung der Anzahl der Einbrüche im Vergleich zum Jahr 2011." Dass eine solche besorgniserregende Entwicklung nach den schon vor zweieinhalb Jahren versprochenen zusätzlichen 300 Polizisten in der Steiermark verlangt, zeigt für Kunasek die Zahl der Tatverdächtigen, die ausgeforscht werden konnten: "Zu Beginn muss man festhalten, dass die steirischen Exekutivbeamten hervorragende Arbeit leisten. Wenn Pensions- oder andere Abgänge aber nicht nachbesetzt werden, schlägt sich die Personalknappheit in der Arbeit nieder. So wurden in einigen Bezirken viel weniger Tatverdächtige ausgeforscht, als in den Jahren zuvor."

Auffallend ist auch, dass über 21.000 Fremde ohne Beschäftigung in Österreich zu den Tatverdächtigen gezählt werden mussten, außerdem fast 8.200 Asylwerber. Abschließend hält Kunasek fest: "Der Trend zu mehr Kriminalität ist vor allem in der Ost- und West-, aber auch in der westlichen Obersteiermark klar erkennbar. Diese Entwicklungen sprechen für sich, die Anzahl der Exekutivbeamten ist umgehend aufzustocken."

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