ÖAAB-Mangl: Schülerprobleme vor dem Verwaltungsgericht

Verwaltungsalbtraum durch realitätsfremde Regelungen erwartet

Wien (OTS) - Dort wo bisher der Lehrkörper und die Schulaufsicht Entscheidungen getroffen haben soll in Zukunft, bei einem Einspruch, das Verwaltungsgericht bemüht werden. Wurde bis dato zum Beispiel die Beeinspruchung des Nichtaufsteigens einer Schülerin oder eines Schülers in die nächsthöhere Klasse von pädagogischer Seite behandelt, so wird dies in Zukunft, von der Gerichtsbarkeit entschieden.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem SLÖ-Vorsitzenden RR Reinhard Dumser äußerte sich Mag. Ulrike Mangl, Wiener Landesobfrau der ÖAAB-Pflichtschullehrer, heute im Cafe Landtmann kritisch.

"Diese gesetzlichen Änderungen werden dem Schulalltag in keinster Weise gerecht", so Mangl.

"Die Zweckmäßigkeit und er Zeitablauf sind in ihrer Effizienz zu hinterfragen, es kann nicht sein, dass durch eine weitere Einspruchsebene, und die damit einhergehenden Fristen, der gesamte Schulablauf in Frage gestellt wird, und die Schulen vor große organisatorische Probleme gestellt werden", so Mangl weiter.

"Die Auswirkungen, die diese vorgesehene Änderung der Rechtslage auf die Arbeit in der Schule, auf die Verantwortung der Lehrerinnen und Lehrer und auf die Schulbehörden haben wird, sind unabsehbar, und niemand weiß wie man damit umgehen soll", kommentiert Mangl die herrschende Verunsicherung.

"Als Wiener Landesobfrau der ÖAAB-Pflichtschullehrer fordere ich daher die Erhaltung der 1. Instanz als Entscheidungsebene. Die Schulinspektorinnen und Schulinspektoren können im Vorfeld viele Unklarheiten ausräumen und Beschwerden, sowie Berufungen hintanhalten", so Mangl abschließend.

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