Arbeitsstiftung für Pago

Arbeiterkammer fordert Eckes-Granini auf, Arbeitsstiftung für Pago-Betroffene zu zahlen

Klagenfurt (OTS) - Die rasche Einrichtung einer Arbeitsstiftung für die von der Schließung des Fruchtsaftherstellers Pago in Klagenfurt betroffenen Mitarbeiter verlangt heute der Kärntner AK-Präsident Günther Goach. Den neuen Eigentümer, den Eckes-Granini-Konzern, fordert Goach auf, diese Stiftung maßgeblich finanziell zu unterstützen.

"Aus allen uns vorliegenden Unterlagen geht hervor, dass Pago aus betriebswirtschaftlicher Sicht kein Sanierungsfall ist. Mit etwas gutem Willen hätte der neue deutsche Eigentümer den Betrieb am Standort Klagenfurt durchaus profitabel weiterführen können", zeigte Goach heute gegenüber dem Konzern-Vorstandssprecher Thomas Hinderer auf.

Der AK-Präsident wiederholte seine Kritik, dass die Vorgangsweise der Eckes-Granini-Gruppe ausschließlich dazu diene, einen erfolgreichen Konkurrenten zu zerschlagen um sich dessen Marke und Marktanteile einzuverleiben - ohne Rücksicht auf den Standort und die Arbeitsplätze.

Nachdem Konzernsprecher Hinderer heute in einem Gespräch mit der AK die Schließungspläne für Pago in Klagenfurt mit Jahresende als unumstößlich bezeichnete, forderte Goach die Eckes-Granini-Gruppe im Gegenzug unverzüglich auf, die Einrichtung einer Arbeitsstiftung für die rund 115 betroffenen Beschäftigten finanziell großzügig zu unterstützen. "Wer Arbeitsplätze aus reinem Profitstreben rücksichtslos und überfallsartig vernichtet, ist moralisch dazu verpflichtet, wenigstens dafür zu sorgen, dass die Betroffenen mit Hilfe einer Stiftung möglichst rasch wieder neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben", betonte der Kärntner AK-Präsident. ***

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Kärnten
Mag. Christa Maurer, Kommunikation
Tel.: 050 477-2401, Mobil: 0664/233 5899
c.maurer@akktn.at
http://kaernten.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKK0001