GdG-KMSfB-Wohlmuth: "Ja!" zum Privatisierungsschutz

Bei Wiener Volksbefragung ein deutliches Zeichen setzen

Wien (OTS/ÖGB) - "Privatisierungen der Daseinsvorsorge bringen, außer für Mega-Konzerne und Superreiche, nur Verschlechterungen. Auch die Ausbildung von Lehrlingen sowie Gesundheits- und Krankenpflegerschüler/-innen wäre von den negativen Auswirkungen betroffen", erklärte heute, Dienstag, der Jugendvorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Nicolai Wohlmuth, anlässlich der Wiener Volksbefragung von 7. bis 9. März.++++

"Privatisierte Dienstleistungsbetriebe investieren kaum in die Infrastruktur und bringen Verteuerungen für Konsumenten.
Sie bringen weniger Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie in den meisten Fällen Verschlechterungen des Betriebsklimas", stellte Wohlmuth klar. Auch für die Endverbraucher wirke sich eine Privatisierung negativ aus: "Die Entleerung einer 98 Liter Mülltonne in der deutschen Stadt Mönchengladbach kostet aufgrund von Privatisierungen mehr als viermal so viel wie die Entleerung einer 120 Liter-Tonne in Wien!" Nur eines von zahlreichen Beispielen sei auch die Verteuerung des Trinkwassers um 400 Prozent in portugiesischen Regionen nach Privatisierungen.

"Wir müssen unsere Arbeitsplätze und Dienstleistungen vor den negativen Auswirkungen von Privatisierungen schützen!
Daher ist ein eindeutiges Ja zum Schutz kommunaler Betriebe bei der Wiener-Volksbefragung unbedingt notwendig", schloss der GdG-KMSfB-Jugendvorsitzende.

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