Jakob Auer: Lebensmittelsicherheit braucht Lebensmittelstrategie zur bäuerlichen Einkommenssicherung!

ÖVP-Landwirtschaftssprecher verlangt nationalen Ausgleich bei Agrargeldern

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wenn wir Lebensmittelsicherheit haben wollen, dann brauchen wir dazu auch eine Lebensmittelstrategie, die den Bauern ihr Einkommen sichert, pocht ÖVP-Landwirtschaftssprecher und Bauernbund-Präsident Abg. Jakob Auer in seiner Plenarrede zu den Ergebnissen des EU-Rates darauf, die fehlenden Finanzmittel beim Agrarbudget national auszugleichen. In diesem Zusammenhang verwies der ÖVP-Abgeordnete auch auf den einstimmigen Beschluss der Landeshauptleute-Konferenz und der Agrarreferenten, dass die finanziellen Mittel für die Ländliche Entwicklung gleich bleiben müssen. Dennoch sprach Auer von einem Erfolg der Verhandlungen in Brüssel, was die Ländliche Entwicklung betrifft, und bedankte sich ausdrücklich bei Vizekanzler Spindelegger, Staatssekretär Lopatka, Finanzministerin Fekter und Bundeskanzler Faymann für ihr Engagement.

Faktum ist für Jakob Auer, dass 1970 3,7 Milliarden Menschen auf der Welt eine Ackerfläche von 3.800 Quadratmeter pro Kopf zur Verfügung hatten. 2050 werden 9,1 Milliarden Menschen mit einer Ackerfläche von 1.800 Quadratmeter pro Kopf auskommen müssen. "Daher ist es wichtig, die bäuerliche Erzeugung zu sichern und den Bauern die Chance zu geben, ausreichend und hochwertige Lebensmittel auf den Markt zu bringen", betonte Auer. Faktum ist auch, dass die österreichische Bauernschaft viele wichtige Aufträge vor Ort in der Region vergibt. Diese Aufträge sichern 530.000 Arbeitsplätze. "Landwirtschaft ist auch Wirtschaft am Lande", gibt Auer zu bedenken.

Was die finanzielle Ausgestaltung durch EU-Mittel in der Landwirtschaft betrifft, stellte Auer erneut klar, dass in der ersten Säule 24 Millionen Euro und in der zweiten Säule zwölf Millionen Euro - mit der Kofinanzierung somit 24 Millionen Euro - fehlen. Diese 48 Millionen Euro seien mit nationalen Budgetmittel auszugleichen, so Auer.
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