Transporteure erteilen Plänen zur Lkw-Mauterhöhung klare Absage

WKÖ-Herzer: Noch höhere Kostenbelastungen für Österreichs Transportgewerbe untragbar

Wien (OTS/PWK067) - "Die Transporteure haben es satt, ständig als Financier für den Bahnausbau herhalten zu müssen", kommentiert Wolfgang Herzer, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), den aktuellen Vorstoß zur Finanzierung des Bahnausbaus mittels höherer Lkw-Mauten in Österreich.

"Schon jetzt bezahlen die österreichischen Transporteure ein Vielfaches an Steuern, Abgaben und Gebühren - sei es für die Erhaltung der Straßen durch die fahrleistungsabhängige Maut, die Mineralölsteuer oder die Mautzuschläge am Brenner. Hinzu kommt eine Unzahl an Einschränkungen, die den Transportunternehmen ein wirtschaftliches Arbeiten zusehends unmöglich macht. Dazu kommen noch die gesetzlich erzwungenen horrenden Investitionskosten in neue Fahrzeuge. Es ist überhaupt nicht einzusehen und auch nicht argumentierbar, warum der Lkw ständig für die Wünsche anderer Verkehrsträger wie der Bahn herhalten soll", hält Herzer fest.

Maut trifft in erster Linie heimische Branche
Eine Erhöhung der Lkw-Maut würde vorrangig die heimischen Transporteure treffen, denn rund 90 Prozent der Verkehrsleistungen der österreichischen Transportunternehmer werden im Inlandsverkehr erbracht. Herzer: "Die Branche erwartet sich dringend deutliche Verbesserungen der Rahmenbedingungen, wie die Aufhebung von Fahrverboten und bürokratischer Hürden und nicht ständig neue finanzielle Belastungen, die den Wirtschaftsstandort Österreich zusehends verschlechtern. Wir fordern von der österreichischen Verkehrspolitik ein Bekenntnis zu den österreichischen Transporteuren", so Herzer. (PM)

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