RfW-BO Amann: Ausländische Investoren nur dann fördern, wenn sie nachhaltig Arbeitsplätze schaffen

Heimische Unternehmen für neue Arbeitsplätze fördern!

Wien (OTS) - "Wir brauchen unsere Fördergelder für Investitionen in bleibende und damit nachhaltige Arbeitsplätze. Sie schaffen die dringend notwendige Kaufkraft und sichern die Abgabenleistung für die in unserer Gesellschaft notwendigen Sozialsysteme", betont heute RfW-Bundesobman Fritz Amann. "Solange es die Regierung nicht schafft für heimische Betriebe, und allen voran für kleine und mittlere Unternehmen, entsprechend gute Rahmenbedingungen herzustellen, gibt es keinen Grund, über ausländische Investoren zu jubeln!", so Amann. Ausländische Investoren sollten nur dann gefördert werden, wenn sie nachhaltig Arbeitsplätze schaffen.

Der österreichische Förderungsdschungel sei intransparent, nicht zielführend und bevorzuge ausländische Investoren gegenüber den heimischen Unternehmen. "Damit machen sich die für unser Steuergeld verantwortlichen Politikern zu den "Verhinderern" von gerechter Geldverteilung und von einer für unsere Arbeitnehmer nachhaltigen Arbeitsplatzgarantie", kritisiert Amann. Investoren seien "gierig" auf Fördergeld und dann sofort wieder weg über der Grenze, warnt Amann. "Dieses "flüssige Kapital" ist für unsere Wettbewerbsfähigkeit "überflüssig", weil es dieses Kapital ist, das den ehrlichen Wettbewerb zwischen den Unternehmen verzerrt und damit gleich auch schon Arbeitsplätze vernichtet", so Amann.

"Den Gewinn-Maximierern - auf Kosten unserer Steuergelder durch Abschöpfung unserer Fördertöpfe - muss endlich der Kampf angesagt werden. Da erwarte ich mir einen Schulterschluss der Sozialpartner und ein rasches Handeln ihrer Parteifreunde in den gesetzgebenden Institutionen", so Amann.

Rückfragen & Kontakt:

Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW Österreich)
Tel.: 01 / 408 25 20 -14
http://www.rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001