MVÖ begrüßt Initiative "Junges Wohnen"

MVÖ-Reformkatalog aus dem Jahr 2008 leider noch immer brandaktuell

Wien (OTS) - Nach Berechnungen der EU leben derzeit rund 46% der 18 bis 34 jährigen noch bei ihren Eltern. In Spanien sind es gar 78%. Einer der Hauptgründe für diese hohe Zahl von jungen Menschen, die keine eigene Familie gründen (können), sind neben fehlenden Arbeitsplätzen die überhöhten Wohnungspreise. Auch in Österreich laufen diese mittlerweile den Einkommen davon.

Seit Ende der 90iger Jahre steigen die Mietpreise überproportional im Vergleich zum Verbraucherpreisindex aber vor allem auch den Einkommen der Menschen. Immer weniger Haushalte sind daher in der Lage, ihre Wohnkosten aus eigener Kraft zu tragen.

Die Initiative "junges Wohnen" thematisiert diese aufgehende Schere und zeigt gleichzeitig Lösungswege auf, wie das weitere Auseinanderdriften von Miete und Gehalt gedämpft bzw. sogar verhindert werden kann.

Viele der aufgestellten Forderungen sind auch im Reformkatalog "Fair Wohnen" der MVÖ zu finden (www.mietervereinigung.at/presse)

Georg Niedermühlbichler, Präsident der Mietervereinigung, begrüßt daher auch die Kampagne "Junges Wohnen muss leistbar sein" und zeigt auf "Klare und nachvollziehbare Mietzinsgrenzen sowie ein ausreichendes Wohnungsangebot sind ein Muss, um eine Entspannung am Wohnungsmarkt zu erreichen".

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Mag. Nadja Shah
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