"Weltjournal" und "WELTjournal +" am 20. Februar: "Schicksalswahlen" und "Italien sehen und leiden"

Wien (OTS) - Für Italien werden es am 24. und 25. Februar Schicksalswahlen. ORF-Italien-Korrespondentin Mathilde Schwabeneder geht im "Weltjournal" - präsentiert von Claudia Neuhauser - am Mittwoch, dem 20. Februar 2013, um 22.30 Uhr in ORF 2 der Frage nach, ob das Land seinen Reformkurs halten kann. Um 23.00 Uhr folgt mit dem Dokumentarfilm "Italien sehen und leiden" ein unterhaltsames "WELTjournal+" über die besten und die schlimmsten Seiten des in Österreich so beliebten Nachbarn Italien.

"Weltjournal: Schicksalswahlen"

Es ist ein schmutziger Wahlkampf. Mit Skandalen, Untergriffen und etlichen Überraschungen. Denn letztlich dominiert wiederum einer die Polit-Bühne: Silvio Berlusconi, der wie Phönix aus der Asche das Wahlbarometer hinaufklettert. Der Cavaliere setzt auf Image-Wechsel -weg von "Bunga-Bunga" und hin zur treuen Neoverlobten. Gleichzeitig lockt er mit opulenten Steuergeschenken, die jedes Sparziel ad absurdum führen. Fast lässt Berlusconi vergessen, dass das Mitte-Links-Bündnis derzeit die weit besseren Karten hat und der technokratische Sanierer Mario Monti ebenfalls noch im Rennen ist. Wenn Berlusconi die Chance erhält, seine Vorhaben umzusetzen, gerät der Euro wieder unter Druck.

Das "Weltjournal" steht als zeitnahe Servicewiederholung am Donnerstag, dem 21. Februar 2013, um 21.55 Uhr auf dem Programm von ORF III Kultur und Information.

"WELTjournal +": "Italien sehen und leiden"

Aus Johann Wolfgang von Goethes "Italienischer Reise" stammt es, das Zitat "Vedi Napoli e poi muori - Neapel sehen und sterben". In Anlehnung an dieses Zitat haben die beiden Journalisten Luca Ragazzi und Gustav Hofer ihr Heimatland sehr kritisch unter die Lupe genommen. Als den beiden Dokumentarfilmern, die in Rom eine Wohnung teilen, der Mietvertrag gekündigt wird, stellt sich die Frage:
bleiben oder in die neue hippe Hauptstadt Berlin übersiedeln? Der Südtiroler Gustav Hofer plädiert für Berlin, denn er hat genug von Arbeits- und Perspektivlosigkeit, Korruption und dem ruinierten Image Italiens durch die peinlichen Auftritte Silvio Berlusconis. Der Römer Luca Ragazzi hält dagegen und kann sich nicht vorstellen, seinen Espresso in Zukunft in Deutschland zu trinken. Gemeinsam begeben sie sich in einem alten Fiat 500 auf eine Rundreise durch Italien, um Argumente für Gehen oder Bleiben zu sammeln.

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