LR Schwarz: Alle Parteien in NÖ gehen unseren Weg beim Ausbau der Kinderbetreuung mit

Förderungen für Tagesmütter und Eltern werden verbessert

St. Pölten (OTS/NÖI) - In der heutigen Sitzung der NÖ Landesregierung wurde ein neues Fördermodell für Tagesmütter mit den Stimmen aller Regierungsmitglieder beschlossen.
Familien-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz in einer ersten Reaktion:
"Ich freue mich sehr, dass Konsens aller Parteien in Niederösterreich darüber herrscht, dass alle Formen der Kinderbetreuung gleichermaßen ausgebaut werden sollen, damit für Eltern, Gemeinden und Anbieter von Kinderbetreuung tatsächlich echte Wahlfreiheit hergestellt wird und so vielfältige Kinderbetreuungsmöglichkeiten entstehen können."

"Wir setzen in Zukunft einen klaren Schwerpunkt auf Kleinkindbetreuung für Kinder unter 3 Jahren. So wird es für ein Angebot für Kinder unter 3 Jahren keine Bedarfsprüfung durch die Gemeinden geben. Dadurch wird es für Tagesmütter leichter, Kinderbetreuung anzubieten. Und wir haben die Berechnungsgrundlage für Förderungen an die Eltern überarbeitet. So erhöhen wir die Stundensätze für jene Eltern, die Unterstützung benötigen, von derzeit 2,10 Euro auf 2,50 Euro. Und die Einkommensgrenzen werden um rund 20 Prozent erhöht, mit einem Bonus für Mehrkindfamilien und AlleinerzieherInnen. Insgesamt nehmen wir dazu 1,2 Millionen Euro in die Hand", erklärt Familien-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz. Diese Neuerungen werden ab 1. Juli 2013 in Kraft treten.

"Mein erklärtes Ziel ist es auch weiterhin, gleiche einheitliche und transparente Förderungen für alle Formen der Kinderbetreuung zu schaffen - egal ob individuell oder institutionell. Daher ist es mir auch ein Anliegen, dass mobile Mamis in das Fördersystem für Tagesmütter integriert werden. Und wir arbeiten derzeit auch mit Hochdruck daran, die institutionelle Kinderbetreuung auf neue Beine zu stellen mit planbaren Gruppenförderungen für Tagesbetreuungseinrichtungen und Horte", kündigt Schwarz an.

"Ich sehe es nicht als meine Aufgabe als Politikerin an, den Menschen zu sagen, wie sie leben sollen. Gelungene Familienpolitik bestimmt sich nicht nach den Kennzahlen von Kinderbetreuungsplätzen sondern muss sich an den Bedürfnissen der Familien richten", so Schwarz in Richtung SP NÖ.

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