Spindelegger: Österreichische Beteiligung an Mali-Mission beschlossen

Österreich entsendet neun Soldaten für humanitären Einsatz – 950.000 Euro aus Auslandskatastrophenfonds für Wiederaufbau

Wien, 19. Februar 2013 (ÖVP-PD) "Es war wichtig, dass heute im Ministerrat eine Beteiligung von bis zu neun Soldaten an einer Trainingsmission in Mali beschlossen wurde", sagt Vizekanzler Michael Spindelegger im Rahmen des Pressefoyers nach dem heutigen Ministerrat. Mit diesem Beschluss reiht sich Österreich in die Riege von 26 EU-Staaten ein, die eine Beteiligung an einer Trainingsmission angemeldet haben. Österreich wird außerdem 950.000 Euro aus Mitteln des Auslandskatastrophenfonds für den humanitären Wiederaufbau Malis bereitstellen. Der Großteil wird dem internationalen Roten Kreuz zugutekommen, der Rest wird über österreichische NGOs in Mali und den Flüchtlingslagern in der Umgebung eingesetzt. "Wir müssen den Menschen in Mali Perspektiven geben – darum ist es notwendig, hier die ärgste Not zu lindern", so der Vizekanzler. ****

Beim gestrigen Außenministerrat in Brüssel wurde für Mali eine Roadmap für den Wiederaufbau von zivilen Strukturen aufgestellt. "Wir setzen uns voll und ganz dafür ein, dass Präsidentenwahlen stattfinden. Auf diese sollen allgemeine Wahlen folgen", so Spindelegger. Bis dahin müsse man mit der Hilfe der europäischen Länder Strukturen wieder aufbauen. So müsse man die malische Armee sowie die Polizeikräfte gut ausbilden, damit sie für die Sicherheit des Landes sorgen können.

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