FMK lehnt Abgabe für Handys ab

Verteuerung kann über 20 Euro pro Mobiltelefon ausmachen

Wien (OTS) - Das Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und das Justizministerium planen die Urheberrechtsabgabe auf Datenträger auszuweiten, ähnlich der so genannten Leerkassettenabgabe. Davon sind nicht nur externe Festplatten Speicherkarten, Computer, Tablets und Consolen betroffen, sondern auch Smartphones und Handys.

Trionow: Abgabe ist teuer, technologiefeindlich und daher unsinnig!

Jan Trionow in seiner Funktion als Präsident des Forum Mobilkommunikation dazu: "Der österreichische Mobilfunkmarkt gehört mit seiner Tarif- und Kostenstruktur zu den attraktivsten überhaupt. Durch die geplante Abgabe drohen österreichischen Technikkonsumenten und Mobilfunknutzern jährliche Mehrkosten von bis zu 50 Mio. Euro. Die meisten Geräte, insbesondere Handys und Smartphones, dienen in erster Linie ihrem eigentlichen Zweck, und nicht dem Speichern von Daten. Da es mit dieser Abgabe zu einer Verteuerung kommt, die mit keiner erkennbaren Gegenleistung verknüpft ist, läuft der Handel Gefahr, dass Kunden ihre PCs, Digitalkameras, Smartphones und USB Sticks in Zukunft im Ausland einkaufen. Wir lehnen die geplante Abgabe deshalb als teure, technologiefeindliche und vor allem unsinnige Besteuerung ab!"

Das FMK ruft alle Mobilfunkkunden auf, die von der Wirtschaftskammer Österreich / Bundesparte Handel ins Leben gerufene Plattform "Ja zur Kunst - Nein zum Nepp" zu unterstützen und das Ersuchen an den Nationalrat betreffend "Nein zur Handy- und Computersteuer! - Ja zu einem modernen Urheberrecht!" zu unterschreiben.

WKO-Seite "Ja zur Kunst - Nein zum Nepp" http://www.ots.at/redirect/wko2

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