Ministerrat - Mali: Grünes Licht für österreichisches Sanitätskontingent

Bundesheer stellt Notarzt, Chirurg und vier Notfallsanitäter - Darabos: "Medizinisches Rückgrat der Mission"

Wien (OTS/BMLVS) - Die Bundesregierung hat heute, Dienstag, die Entsendung eines Sanitätskontingentes des Bundesheeres nach Mali beschlossen. "Gemeinsam mit Deutschland, Ungarn und Bulgarien stellen wir das medizinische Rückgrat der Mission. Dafür entsenden wir einen Notarzt, einen Chirurgen und vier Notfallsanitäter in den Einsatzraum", erklärte Verteidigungsminister Norbert Darabos nach dem Ministerrat. Darüber hinaus wird Österreich mit zwei Stabsmitgliedern im Missionshauptquartier vertreten sein. Die Beteiligung des Österreichischen Bundesheeres ist vorerst bis Mitte 2014 geplant.

Ziel der EU-Ausbildungsmission in Mali (EUTM) ist es, am Aufbau und der Schulung malischer Streit- und Sicherheitskräfte mitzuwirken. Sie wird sich nicht an Kampfhandlungen beteiligen. Insgesamt werden zu diesem Zweck rund 490 Soldatinnen und Soldaten über einen Zeitraum von 15 Monaten im Einsatz sein.

Das Missionshauptquartier - der Einsatzort der österreichischen Stabsoffiziere - wird in der malischen Hauptstadt Bamako stationiert sein. Das Feldspital, in dem das Sanitätskontingent stationiert ist, wird im 60 Kilometer weiter nordöstlich gelegenen Koulikoro errichtet.

Für die Entsendung ist noch die Zustimmung des Hauptausschusses des Nationalrates erforderlich.

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